Kultur – Literatur

Cover - Schoerkhuber - Nachricht an den Grossen Baeren
Cover - Schoerkhuber - Nachricht an den Grossen Baeren

Buchtipp: Nachricht an den Großen Bären

4. Mai 2017 • Literatur

Roman von Eva Schörkhuber

Das beängstigende Szenario einer möglichen Zukunft: Die Rechtspopulisten in Europa haben die Macht ergriffen und drängen in Richtung einer totalitären Gesellschaftsstruktur. In dem soeben erschienenen Roman „Nachricht an den Großen Bären“ von Eva Schörkhuber ist das schon Realität. Ein mitreißendes Buch über Hoffnung, Angst und Widerstand.

 

Mit dem Zug über die Grenze

Su, die Protagonistin des Romans, hat sich auf den Weg gemacht, um geheime Papiere für eine Widerstandsorganisation über die Grenze zu schmuggeln. Während sie sich auf eine nervenaufreibende Zugfahrt begibt, bei der viele der ein- und aussteigenden Passagiere verdächtig erscheinen, ist ihre Freundin Claire in der Stadt geblieben, um dort weiterzukämpfen. Anhand der Menschen, denen Su auf ihrer Fahrt begegnet, wird ein breites Spektrum an Perspektiven präsentiert. Die hypnotische Sprache des Romans sorgt dafür, dass dabei der Lesefluss nie verloren geht.

 

Kritik & Hoffnung

Eva Schörkhuber bearbeitet gesellschaftspolitisch brisante Themen unserer Zeit in einem unverkennbaren Stil. Nach der Erzählung »Die Blickfängerin« und ihrem Debütroman »Quecksilbertage« ist ihr nun mit „Nachricht an den Großen Bären“ ein großer Wurf gelungen.
Sie schafft das, woran viele AutorInnen scheitern: aktuelle, gesellschaftliche Entwicklungen kritisch-literarisch zu reflektieren, ohne dabei die Hoffnung auf eine positive Veränderung aus dem Blick zu verlieren.

 

Fazit

Ein mutiger Roman über den Widerstand gegen Faschismus.

 

Nachricht an den Großen Bären
Eva Schörkhuber
Roman
200 Seiten | Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
20,- Euro
ISBN 978-3-903005-27-3
Edition Atelier
Auch als E-Book erhältlich!

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