Plastikfrei – so gelingt’s

Nachhaltige Outdoor-Grundausstattung (c) STADTBEKANNT Zohmann

Nachhaltiger Lebensstil

Plastik ist schlecht für die Umwelt und verschmutzt unsere Meere – das ist kein Geheimnis. Doch darauf zu verzichten, wollen die wenigsten. Schließlich ist Plastik ein stetiger Alltagsbegleiter. Plastikfrei Leben ist jedoch nicht schwer. Hier ein paar Tipps für den Einstieg in ein plastikfreies Leben, die wirklich einfach sind und sofort umgesetzt werden können.

Coffee to go

Längst ist es schon zur Gewohnheit geworden, dass wir uns morgens noch einen Kaffee zum Mitnehmen gönnen. Schnell kommt dann noch ein Deckel auf den Coffee-to-go-Becher drauf, damit der Verlängerte am Weg zur Bim nicht verschüttet wird. Einfach den Plastikdeckel weg lassen oder einen wiederverwendbaren Becher von zu Hause mitnehmen. In Wien unterstützen einige Cafés, indem sie einen Rabatt geben, wenn man seinen eigenen Becher mitbringt. Die allerbeste Variante ist natürlich sich einfach zu Hause einen Kaffee zu machen und diesen in einer Thermoskanne zu transportieren. Dabei wird nicht nur auf Plastik verzichtet, sondern auf Dauer auch Geld gespart.

Zu Mittag

Das Mittagessen am Vorabend vorgekochen und von zu Hause in einer Edelstahlbox mitbringen. Zum Trinken gibt es Wasser aus einer wiederverwendbaren Glasflasche – die eignet sich übrigens auch gut, um unterwegs wieder befüllt zu werden.

Einkaufen

Besonders beim Einkaufen kann sehr bewusst auf Plastik verzichtet werden. Statt zu einem Plastiksackerl zu greifen, einfach eine Stofftasche oder einen Rucksack von zu Hause mitnehmen.
Beim Obst- und Gemüsekauf darauf achten, dass die Lebensmittel unverpackt sind. Das gelingt am besten auf einem der unzähligen Wiener Märkte. Dort sind zwar die Produkte teurer, aber schmecken dafür besser. Käse, Wurst und Fleisch auch gleich von dort besorgen, denn im Supermarkt sind diese gerne in Unmengen an Plastik verpackt. Außerdem fehlt es bei den Fleischprodukte in den Supermärkten meistens an der artgerechten Tierhaltung. Viele Produkte wie Milch und Joghurt werden mittlerweile in Glasflasche angeboten. Wenn keine Zeit für einen Marktbesuch bleibt, dann Fleisch- und Käsewaren einfach frisch an der Theke im Supermarkt mitnehmen.

Badezimmer

Wegwerfartikel ade! Vor allem im Bad herrscht meist ein Plastik-Überschuss, der durchaus reduzierbar wäre. Denn für fast alles gibt es Alternativen: Zahnbürsten aus Holz, Bambus oder abbaubarem Nylon, Zahnseide aus Bienenwachs, klassische Rasierer und Stofftaschentücher ersetzen Einwegprodukte. Pflanzenöl kann anstelle des Make-up-Entferners treten, festes Shampoo braucht keine Plastikverpackung. Und am einfachsten realisierbar: Handseife, Shampoo und Duschgel werden einfach durch feste Seife ersetzt. Wichtig ist aber, dass nicht alles, was zu Hause noch rumliegt einfach wegzuwerfen. Zuerst sollten die Produkte natürlich aufgebraucht werden und dann diese durch nachhaltige Alternativen ersetzen.

Gutes Gelingen!

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