Lifestyle

Golden Harp Margareten Irish Pub (c) STADTBEKANNT Hofinger
Golden Harp Margareten Irish Pub (c) STADTBEKANNT Hofinger

St. Paddy’s Day

17. März 2016 • Lifestyle

Patrick feiern in Wien

Wie jedes Jahr gedenkt man am 17. März nicht nur Irland dem heiligen und im Jahre 461 verstorbenen Patrick. Jenem, der als erster Missionar das Christentum nach Irland brachte.

Am 17. März wird in vielen Teilen der Welt alles grün eingefärbt, das ist uns nicht zuletzt deswegen sympathisch weil grün ja nicht die Farbe der Hoffnung oder, wie meine Redaktionskollegin meinte, Rapid Wien, ist, sondern auch von STADTBEKANNT.

St. Patrick’s Day ist in einigen Ländern ein gesetzlich vorgeschriebener Feiertag, Iren wie Bono Vox beispielsweise müssen an diesem Tag nicht zur Arbeit gehen, ebenso Leute in Nordirland oder beispielsweise auch der kanadischen Provinz Neufundland. Da dieses Jahr der St. Patrick’s Day auf einen Donnerstag fällt, finden einige Events erst am Freitag und am Samstag statt, um so richtig in diesen tollen und feucht-fröhlichen Tag hineinzufeiern.

Heute feiern wir also den Patrick (und ganz Motivierte auch noch morgen) auch in Österreich, selbst wenn uns christliche Missionare sonst vielleicht nur bedingt sympathisch oder auch völlig egal sind: heute grünt es so grün, heute wird gefeiert, ge-guinesst, im Namen der Heiligen, einen über den Durst getrunken und wenn wir gut drauf sind, setzen wir uns grüne Hüte auf.

Es lebe der Lá Fhéile Pádraig – wo aber sollte man den Feiern in Wien?

 

Der Klassiker: let’s go the Pub !

Wenige Irish Pubs gibt’s in Wien ja nicht gerade – auch wenn manche ungefähr so irisch sind wie Manuel Ortega ein Latino-Sänger und manche sogar eher mit Ö3-Musik als mit irischen Klassikern beschallen. Kein Irish/Austrialian/Britisch/Hernalser Pub in dieser Stadt, das nicht eingegrünt wird heute: der Möglichkeiten gäbe es also genug. Heiliger Guinness, bete für uns!

Im Four Bells in der Schleifmühlgasse geht’s beispielsweise schon ab 17:00 Uhr los, reservieren kann man nur bis 18.00 Uhr, weil’s ab dann eh schon egal ist, oben wird regulär auf irische Art gefeiert, unten (im Floyd’s, einfach die Treppe runter) gibt’s DJs, auch draußen wird eine Bar aufgebaut.

Gleich nebenan, im Johnnys, gibt’s Jameson (es wird wohl der 6 Jahre alte sein) um ca. 2,00 Euro, der Irish Cider kostet ca. 3,00 Euro. Das könnte für den einen oder anderen, auch trinkfesten Gesellen, in einem dezenten dionysischen Abend enden.

Jetzt alle Irish Pubs aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, jedenfalls ist die Möglichkeit in ein solches zu gehen ein vernünftiger Vorschlag zur Abendgestaltung: einfach rein ins Lieblingspub, „one guinness, mate“ brüllen und los geht die Feierlichkeit. Einen Überblick über die Irish Pubs in der Inneren Stadt und am Alsergrund hat STADTBEKANNT für euch zusammengestellt. Wohl bekomms!

 

Privatparty?

Spontan die Wohnung grün ausmalen, Bilder vom heiligen Patrick ausdrucken (wahlweise auch Paddy Kelly, Patrick Dempsey oder Patrick Swayze), ein paar Fässer Guinness kaufen und die eigenen vier Wände in eine irische Feiercommunity verwandeln.

 

Vernunft, Realität, Trost?

Ja, für viele ist es leider so: wenn morgen um 7:00 Uhr früh der Wecker klingelt – schließlich ist es ja nicht Wochenende – wäre ein Absturz heute eher ungünstig, und gerade an solchen Tagen kennt man das: der Vorsatz „auf ein Bier“ bleibt ein frommer Vorsatz, und der nächste Tag ist die Hölle. An alle, die heute aus Vernunftsgründen nicht mitfeiern können: es wird sich auch morgen und übermorgen Abend ein Grund für ein Fest, ein Pub für ein Guiness und eine Runde zum Feiern finden lassen.

 

STADTBEKANNT wünscht allen einen frohen St.Paddy’s Day, mates!

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