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Ein Kurztrip nach Israel

18. Juni 2011 • Reise1 Kommentar zu Ein Kurztrip nach Israel

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Kurztrips in fremde Länder sind ja immer spannend, wenn diese Länder dann außerhalb der EU liegen, ist es noch aufregender. Kürzlich flog ich für vier Tage nach Israel, um dort Sonne, Strand und Meer zu genießen. Recht interessant gestaltete sich schon die Einreise nach Israel: Strenge Kontrollen am Flughafen in Tel Aviv (Ben Gurion Airport), man musste aufpassen, dass man von Sicherheitsbeamten nicht in einen separaten Raum gezogen wird. Ja, das kam sogar zweimal vor. Ich hatte das Vergnügen, vier Tage in Zikhron Ya’akov zu wohnen, einer wunderschönen Ortschaft eine Stunde nördlich von Tel Aviv entfernt. Zikhron Ya’akov ist mit 20.000 Einwohnern in den letzten Jahren sehr populär geworden: wunderschöne Häuser mit Blick auf den Strand (Ma’agan Mikha’el), nette kleine Frühstückslokale und faszinierende Schmuckläden. Man kann sagen: ein richtig idyllischer Ort zum Entspannen.

Pita, Humus, Schwarma – Kulinarik in Israel

Kulinarisch hat Israel sehr viel zu bieten: gefrühstückt wird traditionell Pita mit Humus, Tomaten-Gurken-Salat, Feta, Eierspeise und Oliven. Eine Mahlzeit, die wir uns meistens als Nachmittagssnack gönnen – in Israel steht sie aber schon in der Früh am Programm. Frisch zubereitet schmeckt das Frühstück unglaublich lecker und macht schnell süchtig. Zu Mittag essen die Israelis Schwarma: gleicht einem Kebab, unterscheidet sich aber dadurch, dass das Pita mit Humus gefüllt wird. Dazu kommt zartes Lammfleisch und je nach Belieben fügt man Rotkraut, Falafel, Mais, Zwiebel, uvm. hinzu.

Tel Aviv – Israels Metropole

Auf dem Weg nach Tel Aviv sahen wir schon mit einigen Hindernissen konfrontiert: man möchte glauben, dass die Verkehrsregeln in den meisten Ländern dieser Welt gelten, aber prinzipiell ist in Israel jeder Autofahrer aus dem Vertrauensgrundsatz ausgenommen. Gefahren wird prinzipiell nur auf der linken (!) Spur, überholt natürlich nur rechts (!). Der Blinker wird nicht zum Abbiegen verwendet, sondern die ganze Fahrt hindurch verwendet. Willkürliches rechts/links blinken ist nicht unüblich, der Warnblinkanlage wird sowieso eine andere Funktion als „Warnung“ zugeschrieben.

Unversehrt in Tel Aviv angekommen, kommt man aus dem Staunen nicht raus: modernste Hochhäuser mit schicken Appartments, süße Strandcafés und der Strand so sauber und fein, dass man sich am liebsten darin begraben würde. Ungewohnt waren die Hubschrauber, die im 15-Minuten Takt über die Küste in den Norden hinauf fliegen, gelegentlich bekamen wir auch Kampfjets mit Raketen zu sehen. Für eine Österreicherin wie mich ist das natürlich nicht alltäglich und am Anfang sehr ungewohnt. Besonders empfehlen kann ich die Tapas Bar „Vicky Cristina“: das Restaurant befindet sich in einem alten Bahnhof (Station Neve Tzedek) und besticht durch die gemütliche Atmosphäre. Preislich etwas gehoben – doch kulinarisch ist man hier gut aufgehoben. Aber nicht nur kulinarisch kommt man auf seine Kosten, sondern der alte Bahnhof bietet nette kleine Designläden (Soho Designshop), in welchen man schnell viel Geld loswerden kann. Wer sich gerne auf Märkten herumtreibt, ist beim Carmel Markt richtig: der Carmel Markt gleicht dem Naschmarkt und hat einiges zu bieten: angefangen von Obst und Gemüse, bis hin zu israelischen Souvenirs, Schmuck, CDs, uvm.

Kulturelle Aspekte

Besonders interessant auf dieser Reise war der Besuch in Caesarea: eine antike Stadt nördlich von Hadera; hier gibt es archäologische Ausgrabungen zu sehen. Heute ist Caesarea ein Naturschutzgebiet, das angrenzende Amiphittheater wird häufig von internationalen Musikern bespielt. Weiter nördlich von Caesarea befindet sich Haifa, eine Stadt im Karmel Gebirge. In Haifa sollte man sich unbedingt den schönen Bahai Tempel ansehen (man beachte aber die Öffnungszeiten).

Leider hatte ich nur vier Tage in Israel, gibt es aber noch so viel mehr zu entdecken. Die Tage in Israel waren für mich Entspannung pur: traumhaftes Wetter, schöne Strände, erfrischendes Meer und viele, viele Eindrücke, die mehr als nur einen Artikel brauchen, um sie niederzuschreiben.

To be continued…

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Eine Antwort auf Ein Kurztrip nach Israel – Verstecken

  1. Kira sagt:

    ISREAL IS REAL
    Eines der schönsten Länder der Welt.

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