Wien – Leben

UBahnabgang (c) STADTBEKANNT Fontanesi
UBahnabgang (c) STADTBEKANNT Fontanesi

„Schwarzkappler“ bei der Arbeit

29. Mai 2010 • Leben

Man kann sich wohl keinen schlimmeren Job vorstellen als den U-Bahn-Kontrolleur: Man ist die Person, die alle hassen, wenn sie ohne Fahrschein öffentliche Verkehrsmittel benützen, man hat vor ihnen Angst, wenn man ohne Fahrschein fährt und dann sind sie auch noch die, die Geldstrafen verhängen können.

Einfach ist der Job nicht, so viele Kontrolleure, denn oftmals versuchen die „Erwischten“ auch zu entkommen, deswegen rücken die „Schwarzkappler“ in letzter Zeit immer öfter mit der Polizei aus. Die Polizei hat nämlich im Gegensatz zu den Kontrolleuren die Handhabe, die flüchtenden Personen festzuhalten. 

Der Herr Doktor regt sich am meisten auf

Wenn man einem ansieht, dass er wirklich die Strafe nicht bezahlen kann, dann lassen wir die Schwarzfahrer auch manchmal entwischen, so ein Schwarzkappler. Die anstrengendsten Schwarzfahren trifft man in den Linien in die „besseren“ Wiener Gebiete: Der Herr Doktor im 38er nach Grinzing, regt sich meistens mehr auf als der Punk am Westbahnhof, so der Schwarzkappler weiter. 

SMS-Service

Die Tageszeitung „Standard“ hat ein SMS-Warnservice eingerichtet, dass dich über Schwarzkappler, die unterwegs sind, informiert. Ganz kann man sich allerdings nicht auf das Service verlassen, so zumindest einige BenützerInnen. 
Einfach eine SMS mit „SCHWARZ“ an 0900/100 600 senden und sich zumindest warnen lassen.

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