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Anni und Lisa (C) ATV
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Saturday Night Fever 6.1 – Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Freundschaft nicht

27. März 2012 • Film / TV3 Kommentare zu Saturday Night Fever 6.1 – Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Freundschaft nicht

Die Bärenbande sucht das Apres Schi Vergnügen in Ischgl, das ja fast in der Schweiz ist, wie Eigi ausnahmsweise völlig korrekt feststellte. Nach langer Fahrt kommt man in Ischgl an, nicht ohne dass Molti unterwegs der Hoden eingeschlafen wäre, warum auch immer. Nach Ischgl hat man zahlreiche Alkoholika und rosa Plüsch-Handschellen mitgebracht. Mit diesen soll Eigi für eine Stunde mit einer Dame seiner Wahl zusammen gespannt werden.

Natürlich geht es in Ischgl weniger ums Schifahren und mehr ums Apres-Schi. Nach einigen Episoden mit Striptease-Tänzerinnen passiert schließlich das Unvermeidliche und Eigi wird festgebunden. Damit endet der Ausflug der Bärenbande für diese Woche auch schon wieder.

Anni und Tara Episoden einer Feindschaft

Tara und Anni haben sich ja in der letzten Staffel gestritten. Weswegen Tara Anni aus der gemeinsamen Wohnung delogierte. Anni musste zur Mama ziehen, allerdings steht ein letzter Besuch bei Tara an, dort hat sie noch Sachen. Natürlich gibt es Drama. Tara hat jetzt einen neuen besten Freund, Marvin. Mit diesem plant sie Annis Geburtstagsfeier zu sprengen, von der sie eigentlich ausgeladen ist. Im Vorfeld dieser Feier lästern die beiden Prinzessinnen heftig übereinander ab, Anni befürchtet gar, dass Tara nach allen Schönheits-Ops wie die Schiller aussehen wird. Wir sind uns da ja nicht so sicher, finden aber, dass früh üben muss wer eine Meisterin werden will.

Vorglühen ist für Anni einfacher gesagt als getan, denn einen Prosecco zu öffnen ist zwar keine Raketenwissenschaft, aber doch auch nicht ganz einfach. Als sie und ihre neue Freundin Lisa das Problem gelöst haben wird natürlich weiter über Tara abgelästert. Fast spiegelverkehrt dasselbe, das Tara vorher über Anni behauptet, wird nun über Tara ausgerichtet. Nun, was sich liebt, das neckt sich eben.

Bevor es endgültig zur Geburtstagsfeier geht wird noch schnell die eigene Zukunft geplant. Lisa wird einmal zwei Grundstücke erben, Anni hofft auf einen eigenen Gemeindebau, der sich dann natürlich in einen Prinzessinen-Gemeindebau verwandeln würde.

Mit der Limousine, natürlich einer Hummerlimousine, geht es ins Estate nach Wiener Neustadt. Der CO2 Ausstoß spielt in Prinzessinenkreisen natürlich keine große Rolle, vielmehr geht es um ein repräsentatives Gefährt. Damit ist es auch schon wieder zu Ende, alles Bisherige ist wohl nur die Ouvertüre zu einem epischen Drama kommende Woche.

Liebe muss so schön sein

Steffi und Jörg aus der Steiermark sind ein glückliches Pärchen, wäre Jörg nur nicht so eifersüchtig. Am eifersüchtigsten ist er auf Andy – don’t call him Andi!- ihren gemeinsamen besten Freund. Steffi übernachtet oft und gerne bei Andy, ganz unverständlich ist die Eifersucht also vielleicht gar nicht.

Am Abend planen alle gemeinsam auszugehen, worüber sich Jörg zwar nicht freut, doch leider hat der generell nicht viel zu melden. Beim Vorglühen legt Andy seinen Arm zärtlich um Steffis Schulter, was Jörg nicht amused. Steffi findet Jörgs Eifersucht allerdings gut, da sie sich für viel hübscher hält als ihn und seine Sorge deshalb vernünftig findet. Wie dem auch sei, später geht es ins Bollwerk, wo Steffi und Andy auch gleich eng umschlungen zu tanzen beginnen. Was Andy freut und Jörg weniger.

Später haut Steffi mit Andy für längere Zeit ab, was Jörgs Eifersucht zu neuen Höhen treibt. Nach ihrer Rückkehr, die möglicherweise untreue Freundin zur Rede gestellt, rastet diese völlig aus. Nach minutenlangem Geschrei und Gezänk ergreift Jörg die Flucht und geht nach Hause. Steffi ist das jedoch egal, sie begibt sich auf die Suche nach einem Nachfolger für Jörg, mit dem gleich intimer Kontakt gesucht wird und der schließlich auch mit nach Hause genommen wird.

Wer war am betrunkensten? Eigi, wie immer. Aber Steffi war knapp dran.

Wer war nicht betrunken? Blöde Frage.

Wer hat seine berufliche Zukunft am nachhaltigsten beschädigt? Steffi hat sich sehr bemüht.

Hero der Woche: Eigi hat jetzt eine Brille, sie lässt ihn nicht intellektuell wirken, aber verleiht ihm doch Würde.

Geografieerkenntnis der Woche: Google kommt aus dem deutschen und nicht dem tschechischen Teil Frankreichs (Anni).

Kulturpessimismus der Woche: Because of why meint Eigi und es tut so weh.

Sprüche der Folge: Jetzt muss meine Mama alles bügeln (Anni kommentiert so ihre von Tara zerknitterten Kleidungsstücke). Alle Prinzessinnen haben lange Haare das steht in der Prinzessinnenverfassung (Anni wer sonst). I bin a Frau i loss meine SMS drinnen (Steffi erklärt den feinen Unterschied). Mit Andy zu tanzen ist wie ein Orgasmus (Steffi). In der Limousine fahren keine Gondolöre, sondern Limosöre (Anni).

Drama der Woche: Kramer gegen Kramer ist nichts gegen Tara gegen Anni.

Erotikfaktor: Niemand böllt schöner als Steffi.

Fazit: Diese Folge war eigentlich nur eine lange Vorschau auf kommende Woche, wenn sich die Bärenbande in den Schnee wagt und Tara und Anni sich bekriegen werden. Da hätte man sich mehr Drama erwartet.

Beim nächsten Mal: Die Bärenbande will nicht Schifahren, Anni und Tara streiten und zwei Mänenr streiten mal wieder um eine Frau.

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Bild: (c) atv.at

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3 Antworten auf Saturday Night Fever 6.1 – Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Freundschaft nicht – Verstecken

  1. Charles sagt:

    Das neue Format der SNF Rezension
    finde ich spitze!

  2. Nelson sagt:

    Naja…
    Im Großen und Ganzen eine Zusammenfassung, leider mit weniger Humor als die letzten Artikel zur Sendung. Schade, man hätte sicherlich mehr rausholen können, trotzdem durchaus unterhaltsam!

  3. Mascarbone sagt:

    @Nelson
    Den ersten teil fand ich auch fader als bisher meistens, aber die Kategorien finde ich doch sehr witzig. Kulturpessimismus der Woche ist spitze!

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