Wien – Leben

(c) Adamek stadtbekannt
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Mit dem Audi A3 von Wien nach Salzburg

14. März 2013 • Leben, Unterwegs

Egal ob Ostern oder Sommer, kaum singt irgendjemand in Salzburg Stadt, fühlt man sich in der Getreidegasse wie zur Rushhour in der Tokioter U-Bahn. Im Winter nicht. Bei Tageslicht tummelt sich noch der eine oder andere Tourist in der Altstadt, aber spätestens nach Einbruch der Dunkelheit ist Schluss mit diesen Menschenaufläufen. Man ist dann allein auf der Straße und muss sich der schwierigen Suche nach einem Lokal annehmen. Denn scheinbar bleiben im Winter nicht nur die Touristen, sondern auch die Gastronomen Salzburg fern. Also quält man sich durch die Kälte und hofft, irgendwann doch noch eine warme Gaststube zu finden.

Warum ich mich der Eiseskälte aussetze, wenn ich doch den neuen Audi A3 als Testwagen habe?

Salzburg ist nicht gerade für seine Autofreundlichkeit bekannt. In die Innenstadt kommt man gar nicht rein, nicht einmal geschickt getarnt mit salzburger Kennzeichen. Wenn eine Spur frei ist, gehört sie mit Sicherheit den Bussen und über einen Parkplatz in der Kurzparkzone muss man sich freuen, der ist schließlich immer noch billiger als ein öffentlicher.

Zieht es einen aber nicht in die Innenstadt, wird das Auto zum Fortbewegungsmittel der Wahl. Wir fuhren zum Hangar 7, wo man sich eine Auswahl von Mateschitz‘ Flugzeugen ansehen kann. Und nur eine Autominute weiter liegt das Restaurant NOX, das mit Fisch, Steak und einem 3-gängigen Mittagsmenü für € 9,90 in der Umgebung arbeitende Businessleute anlockt. Nicht so gut wie das Essen war allerdings die Kommunikation mit dem Wirten. Fotos durften wir nämlich keine machen.


Die Sehenswürdigkeiten

Möchte man sich die Sehenswürdigkeiten ansehen, ist der Autobus die praktischere Alternative. Einmal am Herbert-von-Karajan-Platz angekommen sind es nur ein paar Schritte zum Aufzug, der uns auf den Mönchsberg und zum Museum der Moderne bringt. Natürlich kann man den Berg auch zu Fuß bezwingen. Jedenfalls sollte man nicht vergessen von der Terrasse einen Blick über die Dächer der Stadt zu werfen.

Am anderen Ufer der Salzach kehren wir dann noch beim Café Shakespeare ein. Da gibt es zwar nicht ganz so viel Kunst wie im Museum, dafür aber einen großen Cappuccino für € 3,-  und auch etwas zu essen.

Als das Sightseeing bei der Kälte seinen Tribut forderte, konnte sich der A3 als guter Krankentransport nach Wien beweisen. Schnell war das Handy ans Multimedia-System gekoppelt und beschallte mit angenehmer Musik. Die leuchtenden Getränkehalter zeigten in der Dunkelheit so klar wie die Lichter einer Landebahn, wo die Taschentücher waren und die Sitzheizung sorgte für wohlige Wärme. Der Transport im Kofferraum fiel schon schwerer. Die Mozartkugeln (die echten!!!) waren noch kein Problem. Der Fernseher, der fast so alt war wie der Namensgeber der kleinen Süßigkeiten, passte nur mit viel Nachdruck vor die Reisetasche. Aber zum A3 passt ohnehin besser ein Flatscreen, so ähnlich wie der, der sich über den Lüftungsdüsen versenken lässt.


Ein paar Erkenntnisse der Fahrt

Schneegestöber auf der Autobahn macht auch im neuen Audi A3 keinen Spaß. Ein Verbrauch zwischen 4,7 und höchstens 6 Liter Diesel auf 100 Kilometer irgendwie schon. Und 105 PS mit 7-Gang-S-Tronic reichen eigentlich in so ziemlich allen Lebenslagen aus. Nur den quattro-Antrieb gibt es dazu leider nicht.

Audi A3 1,6 TDI Ambiente ab € 29.520,-
Länge: 424 cm, Gewicht: 1250 kg, Kofferraum: 365-1100 l, 4-Zylinder-Turbodiesel, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Frontantrieb, 77 kW (105 PS), 250 Nm, 0-100 in 10,7 s, Vmax 195 km/h, MVEG-Verbrauch: 4,8/3,4/3,9 (D), CO2 102 g/km, Verbrauch im Test: 5,6 l

Christoph Adamek

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