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Unsere TV-Tipps vom 22. bis zum 27.6.2011

21. Juni 2011 • Film / TV

Stadtbekannt hat für euch das TV-Programm studiert und die Filmtipps für diese Woche gesammelt. Dieses Mal haben wir ein buntes Potpourri aus alten und neuen Filmklassikern:

Mi, 22.06.2011 Crocodile Dundee II um 20:15 auf Sat1

Wer Indiana Jones, Bud Spencer und Terence Hill Filme mag, kommt bei Crocodile Dundee II aus dem Jahr 1988 auf seine Kosten, wenn Mick "Crocodile" Dundee anfängt sich in New York zu langweilen, dann ist nicht nur Ärger sondern auch Slapstick vorprogrammiert. Die Geschichte ist eingeschworenen Fans soweit bekannt: Micks Freundin wird durch ihren Ex-Mann in eine Drogenaffäre verwickelt – südamerikanischen Drogenhändler entführen sie auf offener Straße. In einer abenteuerlichen Befreiungsaktion rettet Crocodile Dundee seine Geliebte und setzt sich mit ihr nach Australien ab. Aber die Gangster bleiben dem Paar auch dort auf der Spur. Unvergessen bleibt jene Szene wo Crocodile Dundee herausfindet was es mit dem Bidet auf sich hat.

Mi, 22.06.2011 Reconstruction um 20:15 auf 3sat

Wer lieber einen anspruchsvollen Film sehen möchte, der könnte sich das dänische Kabinettstück Reconstruction ansehen, welcher für den Auslands-Oskar nominiert war. In dem Drama geht es um ein komplexes Beziehungsgeflecht zwischen Aimée und ihrem Mann Augst einem Fotografen, ebenso wie um Eifersucht und Realitätsverlust. "Es ist alles Film, es ist alles Konstruktion. Aber trotzdem tut es weh", sagt der Erzähler am Anfang des Films. Der Film hatte beim 56. Internationalen Filmfestival in Cannes seine Premiere in der Reihe "Semaine Internationale de la Critique". Er wurde dort mit der "Caméra d’Or" für den besten Debütfilm ausgezeichnet, sowie mit dem "Label Regard Jeunes" für den besten Spielfilm.

Do, 23.6.2011 Billy Elliot – I Will Dance um 14:45 auf ARTE

Der Debütfilm des britischen Regisseurs Stephen Daldry, der 2000 in die Kinos kam, ist allemal ein TV-Tipp für den Donnerstag Nachmittag – einem Feiertag an dem Regenwetter angesagt ist.
Die Handlung spielt in den 1980er Jahren in Durham- Nordengland, in der Zeit der Bergarbeiterstreiks. Der elfjährige Billy – Sohn eines Bergarbeiters geht der Familientradition entsprechend Woche für Woche zum Boxtraining, mehr aus Pflichtgefühl denn aus Spaß an der Sache, bis er entdeckt, dass in der Halle, in der sein Boxtraining stattfindet, auch Ballettstunden abgehalten werden. Aus Neugierde fängt Billy heimlich mit dem Ballettraining an. Bald ist Tanz seine Möglichkeit sich auszudrücken und er fiebert dem Training Woche für Woche entgegen. Seine Ballettlehrerin, Mrs. Wilkinson, entdeckt bald sein Talent und will ihn fördern. Es kommt zum Eklat als Billys Vater und Bruder dahinter kommen was er statt dem Boxtraining eigentlich so macht.

Fr, 24.6.2011 Shadow Of The Vampire um 20:15 auf das Vierte

Unser Filmtipp für den Freitag: für all jene die zwar dem Genre des Vampirfilms nicht abgeneigt sind, aber genug von Teenie-Vampirfilmen haben. Ein satirischer Vampirfilm aus dem Jahr 2000, der eine Homage an den Originalfilm Nosferatu aus dem Jahr 1922 ist. In der Handlung entdeckt der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau – grandios gespielt von John Malkovich, beim Dreh seines Jahrhundertwerks Nosferatu, dass sein Hauptdarsteller Max Schreck, welcher den Graf Orlok spielt, nach mehr als nur Kunstblut dürstet.

Sa 25.6.2011 Birdy auf Servus TV um 20:15

Birdy ist ein brillantes Psycho-Drama vom Regisseur Alan Parker basierend auf der Romanvorlage von William Wharton. Während die Handlung im Buch im Zweiten Weltkrieg spielt, verlegt der Regisseur sie in die Zeit des Vietnamkriegs. Die Hauptakteure des Films sind zwei ehemalige Jugendfreunde die auf unterschiedliche Weise mit Kriegsverletzungen umgehen lernen müssen, der eine mit physischen und der andere mit psychischen. Die Hauptdarsteller in dem Antikriegsfilm aus dem Jahr 1984 sind keine geringeren als die damaligen Jungstars Nicholas Cage und Matthew Modine.

So 26.6.2011 Portrait Of A Lady auf das Vierte um 20:15

Dieser Filmtipp ist für all jene das richtige die Historien-Filme mögen, basiert auf der Romanvorlage: Bildnis einer Dame (Portrait of a Lady) von Henry James aus dem Jahr 1881. In dem Film der Regiesseurin Jane Campion aus dem Jahr 1996 wird ein Sittenbild der Rolle der Frau im 19. Jahrhundert nachgezeichnet. Die lebensfrohe Isabel besucht mit ihrer Tante während ihrer Europareise Verwandte in England, wodurch sie ihren Cousin Ralph kennen und schätzen lernt. Nach einem kurzen Aufenthalt und zwei abgelehnten Heiratsanträgen setzen sie zusammen mit Ralph ihre Reise in Florenz fort. Dort begegnet Isabel Gilbert Osmond, den sie auch wenig später heiratet. Die Ehe steht aber unter keinem guten Stern.

Mo 27.6.2011 Einer flog über das Kuckucksnest auf ARTE um 20:15

Zum Abschluss der TV-Woche erwartet uns jenes Psychodrama, welches den Höhepunkt des Autorenkinos einläutete und Jack Nicholson den Status als nonkonformistischen Ausnahmedarsteller einbrachte, so wie dem tschechischen Regisseur Miloš Forman den Durchbruch. Der Film basiert auf dem Roman von Ken Kesey und dem darauf beruhenden Theaterstücks von Dale Wasserman. Mittlerweile ist das cineastische Meisterwerk aus dem Jahre 1975 in die Filmgeschichte eingegangen. Der Film führt uns in eine amerikanische Irrenanstalt in der Randle Patrick McMurphy – gespielt von Jack Nicholson, der nach seiner Verurteilung wegen Verführung einer Minderjährigen eine Geisteskrankheit vortäuscht, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen. Bald merkt McMurphy, dass die starren Regeln und die Routine in der Anstalt ein schlimmeres Korsett bilden, als im Gefängnis und bald beginnt er gegen die menschenunwüridigen Zustände in der Station zu rebellieren. Er lehnt sich gegen die Machenschaften der Oberschwester Mildred Ratched gespielt von Louise Fletcher – auf, die die Patienten mit Medikamenten und Elektroschocks ruhig stellt und damit jeglichen Wiederstand oder freiständigen Gedanken im Keim erstickt. McMurphy gelingt es immer wieder, das System von Zeit zu Zeit aufzubrechen. Doch sein aufmüpfiges Verhalten bleibt nicht unbemerkt und bald beginnt ein erbitterter Pscho-Krieg zwischen ihm und der Stationsschwester. Gemeinsam mit dem Indianerhäuptling Bromden dargestellt von Will Sampson schmiedet er einen Plan, aus der Anstalt auszubrechen.

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