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Janine Wulz zur ÖH-Vorsitzenden gewählt

29. Juni 2011 • Debatte

Trotzdem das meiste beim Alten: Vorsitz für die GRAS, Stellvertreter nun für FLÖ und VSStÖ

Gut einen Monat nach der ÖH-Wahl wurden heute durch die Bundesvertretung die neuen Vorsitzenden gekürt. Überraschungen gab es dabei wenige. Schon vor Beginn der Wahl hatte man sich wohl hinter den Kulissen auf eine Neuauflage der großteils linken Koalition aus Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS), Verband Sozialistischer Studentinnen und Studenten (VSStÖ), den Fachschaftslisten (FLÖ) und der Fraktion engagierter Studierender (FEST) geeinigt.

AG konnte sich nicht durchsetzen

Erwartungsgemäß stach dann auch die GRAS-Kandidatin Janine Wulz bei der Wahl zur Vorsitzenden den Nominierten der Aktionsgemeinschaft (AG), Bernhard Krall, mit 56 zu 26 Stimmen aus. Damit konnte die Aktionsgemeinschaft, als stärkste Fraktion mit 23 Mandaten, wie schon in der vergangenen Periode ihren Kandidaten nicht durchsetzen. Auch mit der relativen Mehrheit der Stimmen und Mandate konnte man keinen Koalitionspartner für sich finden.

Zu Wulz’ erster Stellvertreterin wurde Angelika Gruber (VSStÖ) gewählt. die sich ebenfalls mit 56 Stimmen gegen Krall mit 26  durchsetzen konnte. Jeweils ein Abgeordneter sprach sich für Batman und Winnie Pooh aus. Reine Formsache war die Wahl von Martin Schott (FLÖ) zum zweiten Stellvertreter, da gegen ihn gar kein Gegenkandidat antrat.

Vorsitzteilung zwischen GRAS und FLÖ

Mit diesem Ergebnis konnten sich die GRAS nach Sigrid Maurer nun zum zweiten Mal in Folge den Vorsitz in der ÖH-Bundesvertretung sichern. Dies schafften sie trotzdem sie mit 14 Mandaten nur auf dem dritten Rang liegen und im Vergleich zur Wahl 2009 sogar ein Mandat verloren haben. Die FLÖ als mandatsstärkste Fraktion (15) innerhalb der Koalition gab sich wieder mit dem stellvertretenden Vorsitz zufrieden. Sie ließen der Nummer vier im Studierendenparlament, dem VSStÖ, ebenfalls den Vortritt. Die FEST verlor damit beide Stellvertreter die sie bisher noch gestellt hatte.

Bereits abgemacht ist, dass sich GRAS und FLÖ den Vorsitz in der zweijährigen Periode teilen werden und somit Martin Schott in einem Jahr die Führung von Janine Wulz übernehmen wird.
Wulz kündigte in einem ersten Statement bereits an die Arbeit im Sinne der amtierenden Exekutive weiterführen zu wollen und gegen die Verschlechterungen für Studierende, wie die neue Studieneingangsphasen oder die Kürzung der Familienbeihilfe, ankämpfen zu wollen.

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