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Der Market – ein Musikclub aus der Feinkostabteilung

6. Februar 2011 • Lifestyle, Nightlife1 Kommentar zu Der Market – ein Musikclub aus der Feinkostabteilung

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Der eine kommt, der andere geht…

Seit dem 24.9.2010 ist Wiens Clubszene um ein Gustostückerl reicher – gerade rechtzeitig, ist der Club Planetarium doch wohl bald Geschichte.

Neugierig wie wir auf den Neuzuwachs in der Wiener Szene waren, haben wir uns zum Lokalaugenschein in den Market begeben und uns von den Residents erzählen lassen, wie sie die ersten drei Wochen nach der Eröffnung des Clubs erlebt haben und was die Zukunft für den Club bringen soll.

Eines gleich vorweg: uns hat er überzeugt und wir freuen uns auf viele zukünftige Clubnächte beim Markt.

Was steckt dahinter?

Eine Gruppe von 10 Personen, darunter Veranstalter, DJs und Gastronomen, hat sich nach langjähriger Erfahrung der Idee eines neuen Clubs hingegeben – Liebhaberei gehört da neben aller Professionalität dazu. Diese Hingabe und Begeisterung, ebenso wie die überlegte Konzeptualisierung merkt man dem Club an der Wienzeile auch an.

Das Interieur lässt gleichermaßen Raum für Tanz und Entspannung – für das müde gewordene Partyvolk stehen Sofas und andere Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. Beeindrucken werden die BesucherInnen des Market nicht nur die Visuals, die von Beamern auf diverse quadratische Platten projiziert werden und damit einen beeindruckenden Hintergrund liefern, sondern vor allem auch das hochgelobte Soundsystem. Das Klangerlebnis ist einzigartig – frühmorgendliches Ohrendröhnen war gestern.

Auch die Bar überzeugt – im Vergleich zu vielen anderen Wiener Clubs – mit relativ moderaten Getränkepreisen. Geschmacklich begeistert hat uns übrigens das im Market erhältliche Astra – ein Hamburger Kiez-Bier das wohl auch in Wien seine AnhängerInnen finden wird.

Die Vision

Leute aus den verschiedensten Ecken sollen sich im Market wohlfühlen.“Wohnzimmeratmosphäre, ohne künstliches Schickimicki, strenger Tür oder elitären VIP-Räumen“ lautet der Grundtenor.

Die Musik steht hier im Mittelpunkt, einen Stempel will man sich jedoch nicht aufdrücken lassen. Eine „Musikpolitik“ wird es hier also nicht geben, gespielt wird was gefällt. Internationale etablierte DJs und Produzenten, lokale Helden und junge Talente werden im Market zusammentreffen und sich ihrer Liebe zur Musik hingeben.

Im Interesse der Clubbetreiber liegt auch eine spannungsfreie Basis mit den Anrainern. Sämtliche Maßnahmen in Punkto Isolierung und Schallschutz wurden daher in weiser Voraussicht getroffen – Probleme mit umliegenden HausbewohnerInnen gab es dementsprechend auch bisher keine.

Das Programm

Feine Kost steht am Programm des Market, das sich treffenderweise in unmittelbarer Nähe zum Delikatessen-Mekka Naschmarkt befindet und damit zum Aufschwung der dort ansässigen Clubszene, bisher durch Lokalitäten wie das Celeste oder den Morrison Club geprägt, beiträgt.

Roman Rauch, Rainer Klang, Simonlebon, uns Lee Stevens, allesamt Resident-DJs des Market, kümmern sich bei „Diskoblitz“ um die freitägliche Beschallung des Clubs. Donnerstag und Samstag erwarten euch dann zum Beispiel Ken Hayakawa und Slack Hippy, ebenfalls Residents, die für die THEKENDISKO bzw. für The Usual Suspects verantwortlich sind.

Abgerundet wird das Dargebotene außerdem mit The Message Live Sessions, Tingel Tangel oder aber Lashline – ein spannendes Programm für verschiedenste Geschmäcker ist im Market also garantiert.

Weitere Details zum Programm findet ihr in der monatlichen Marktgazette, der Markette.

Wir wünschen euch also viel Spaß und legen euch unsere Gästelisten-Rubrik ans Herz, in der wir laufend Karten u.a. auch für den Market verlosen.

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Eine Antwort auf Der Market – ein Musikclub aus der Feinkostabteilung – Verstecken

  1. lisi sagt:

    @a_nix
    ich versteh dich nicht. was ist die alternative? die pratersauna (die ist ja wie wir wissen überhaupt nicht pseudo-cool)? das flex, wo man um 4 uhr raus muss? und was weiter? ich find das publikum in passage, volksgarten, u4 etc. zum davonrennen. fazit: es gibt keine große auswahl in wien. da ist der market zumindest eine gelungene alternative.

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