Was macht eine gute Sonnenbrille aus? Alles über UV-Schutz für die Augen

Sonne (c) STADTBEKANNT

Das Schönste am Wiener Sommer ist es, von früh bis spät im Augarten zu verweilen und zwischen Volleyballfeld und Slackline hin und her zu schlendern. Doch wer die heiße Jahreszeit gern draußen genießt, sollte in jedem Fall auf Sonnenschutz achten. Und das gilt nicht nur für Sonnenmilch, die großzügig aufgetragen werden muss. Auch die Augen brauchen einen effektiven Schutz vor gefährlichen UV-Strahlen. Eine schicke Sonnenbrille ist daher Pflicht. Doch Aussehen allein reicht leider nicht. Ein gutes von einem schlechten Sonnenglas unterscheiden zu können, hilft also enorm weiter.

 

Warum die Sonnenbrille ein Must have ist

Klar ist, dass UV-Strahlen nicht nur die Haut, sondern auch die Augen schädigen können. Das kann sich einerseits durch tränende oder brennende Augen am Ende eines langen Sommertages in Wiens Straßen zeigen. Denn auch die Netzhaut kann einen Sonnenbrand bekommen. Das gilt vor allem für Augen, die ein gewisses Alter erreicht haben. Junge Menschen haben eigentlich ausreichend Pigmente, die UV-Licht absorbieren können. Mit der Zeit nimmt die Anzahl dieser Pigmente ab und die UV-Strahlung dringt ungehindert auf die Netzhaut. Ohne Sonnenbrille können dann Langzeitschäden an den Augen, wie zum Beispiel der graue Star, die Folgen sein.

 

Wo liegt der Unterschied? Gute und schlechte Sonnenbrillen erkennen

Wenn der erste Schritt, nämlich die Entscheidung für eine Sonnenbrille, getan ist, gilt es, das richtige Modell zu finden. Das bezieht sich nicht nur auf die Festlegung des richtigen Styles, sondern vor allem auf den angemessenen Blendschutz bei Sonnengläsern. Schlechte Sonnenbrillen haben einfach nur verdunkelte Gläser ohne UV-Schutz. Diese spenden dem Auge Schatten, wodurch sich die Pupille weitet und noch mehr schädliches Licht ungehindert auf die Netzhaut dringt. Zudem haben „Billiggläser herstellungsbedingt oft Brechungsfehler, die schnell zu starken Kopfschmerzen führen können“, wie die Ärztekammer warnt. Ein richtiger Blendschutz ist allerdings leicht zu erkennen, da dieser auf den Sonnenbrillen durch entsprechende Filterkategorien gekennzeichnet ist. Diese gehen von null bis vier: Kategorie eins ist beispielsweise ein sehr leichter UV-Schutz, der für Regionen im Flachland mit wenig Sonne ausreicht. Ein Urlaub am Meer sollte mit Kategorie drei für ausreichenden Schutz sorgen. Wintersportler benötigen durch das stark reflektierende Licht sogar Filter Nummer vier. Teilweise ist zwar auf kostengünstigen Modellen die Filterkategorie drei mit dem entsprechenden CE-Zeichen, das in Europa Pflicht ist, angegeben. Jedoch sollte trotzdem auf die Qualität der Brillengläser geachtet werden, da nicht nur der UV-Filter, sondern auch die Verarbeitung des Blendschutzes von Bedeutung sind. Verlässlich sind daher Brillen, die vom Optiker angeboten oder geprüft werden. Des Weiteren sollten Sonnenbrillen groß genug sein, um das Auge auch von seitlich eindringenden Sonnenstrahlen zu schützen. Sind diese Bedingungen erfüllt, steht einem entspannten Sommer in Wien mit stylischem Sonnenschutz nichts mehr im Weg.

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