16. Mai 2024

Was bei einem Besuch in Wien auf keinen Fall fehlen darf

Volksgarten Brunnen (c) STADTBEKANNT

Die Top Sehenswürdigkeiten in Wien

Für einen Kurzurlaub sind Städtereisen ideal. Wenn man ein Wochenende Zeit hat und mal eine kleine Auszeit braucht, dann kann man in einer anderen Stadt viel sehen und erleben.
Zu den beliebtesten Reisezielen gehört die österreichische Hauptstadt Wien. In dieser Stadt beeindruckenden Bauten unterschiedlicher Epochen vom Barock zum Jugendstil bis hin zur Moderne, aber auch faszinierende Museen und Ausstellungen sowie andere Sehenswürdigkeiten. Hier präsentieren wir eine kleine Liste zur Anregung, welche Highlights auf keinen Fall fehlen dürfen. Folgenden Sehenswürdigkeiten stellen wir gleich näher vorstellen:

  • Hofburg Wien
  • Stephansdom
  • Wiener Naschmarkt
  • Wiener Prater
  • Schloss Belvedere
  • Hundertwasserhaus
  • Schloss Schönbrunn
  • Museumsquartier
Heldenplatz Hofburg (c) STADTBEKANNT
Heldenplatz Hofburg (c) STADTBEKANNT

Die Hofburg Wien: Gebäudekomplex mit berühmter Geschichte

Bei der Wiener Hofburg handelt es sich um eine große Anlage in der Altstadt Wiens. Früher war sie die Residenz der Kaiser. Die Habsburger waren dort in der Zeit vom 13. bis zum 20. Jahrhundert beheimatet. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach umgebaut und erweitert. Man kann jedoch immer noch die einzelnen Bauphasen erkennen, die ursprünglich mit einem gotischen Gebäude am Schweizerhof begannen. Vielen wird die Hofburg als Standort der berühmten Spanischen Hofreitschule bekannt sein.
Dort sind die Lipizzaner untergebracht, die untrennbar mit der österreichischen Monarchie verbunden sind. Als Ort, der klassische Reitkunst pflegt, zieht es aber nicht nur Pferdefans in die Aufführungen, sondern auch viele Menschen, die sich an der Harmonie zwischen Mensch und Pferd erfreuen möchten. Wer keine Karten für eine Aufführung bekommen hat, der kann die sogenannte Morgenarbeit besuchen. Damit ist das Training der Pferde am Vormittag gemeint.
Außerdem ist die Wiener Hofburg auch der Sitz des österreichischen Bundespräsidenten und ein beliebtes Museum. Hier empfiehlt es sich, einen Besuch der Appartements des Kaisers sowie das Museum, das Sissi gewidmet ist, einzuplanen. Sehenswert ist aber auch die Silberkammer, in der wertvolle Stücke der Habsburger gezeigt werden. Neben Porzellan und Glas kann man dabei erfahren, wie die damalige Esskultur war. Die Museen sind für die ganze Familie interessant, da hier die Exponate anschaulich präsentiert werden. Für die Hofburg kann man Tageskarten bekommen, wobei nur zu beachten ist, dass für das Sissi-Museum ein gesonderter Eintritt gezahlt werden muss.

Stephansdom Dach (c) STADTBEKANNT
Stephansdom Dach (c) STADTBEKANNT

Der Stephansdom: Die wichtigste Kirche in Österreich

Der berühmte Stephansdom ist am Stephansplatz zu finden und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Wiens. Der Bau dieses gotischen Gebäudes begann schon im 12. Jahrhundert. Heute kann man den Dom besichtigen und dabei viel entdecken. Der Dom fasziniert mit beeindruckender Architektur, aufwändigen Seitenkapellen und kostbaren Altären.
Auch die Katakomben sind zugänglich. Dort sind die Grabstätten der Wiener Erzbischöfe und Kardinäle, aber auch des Habsburgers Rudolf IV., der Stifter des Doms, zu finden. Wer sich sportlich betätigen möchte, der sollte den Aufstieg in die Türmerstube mit den 13 Glocken wagen. Über insgesamt 343 Stufen geht es hoch hinaus. Belohnt wird man mit einem beeindruckenden Blick über Wien, der jede Mühen gerechtfertigt hat.

Der Wiener Naschmarkt: Köstlichkeiten aus aller Welt

Nicht nur für die Stärkung zwischendurch eignet sich ein Besuch auf dem Wiener Naschmarkt. Auf dem Gebiet zwischen dem Getreidemarkt und der Kettenbrücke gibt es etwa 120 Stände, bei denen man kulinarische Köstlichkeiten entdecken und probieren kann. Die Spezialitäten kommen aus vielen verschiedenen Ländern und werden dort frisch zubereitet. Man kann aber auch Delikatessen einkaufen und diese zuhause verarbeiten. Die Auswahl ist auf jeden Fall beeindruckend und damit gehört der Wiener Naschmarkt definitiv zu den Sehenswürdigkeiten, die bei keinem Aufenthalt in Wien fehlen dürfen.

Prater Riesenrad (c) STADTBEKANNT
Prater Riesenrad (c) STADTBEKANNT

Der Wiener Prater: Vergnügungspark mit langer Geschichte

Beim Wiener Prater handelt es sich um einen Vergnügungspark, den es schon seit etwa 250 Jahren gibt. Damit ist er weltweit der zweitälteste Vergnügungspark. Das Markenzeichen ist dabei das Riesenrad mit einer Höhe von 65 Metern. Wer keine Höhenangst hat, der sollte auch das Kettenkarussell Prater Turm einplanen. Dieses Fahrgeschäft wurde 2010 eröffnet und hat eine beeindruckende Höhe von 117 Metern, was es zum höchsten Kettenkarussell von Österreich macht.
Wer sich gerne gruselt, der wird an der Geisterbahn auf dem Prater viel Freude haben. Auf jeden Fall hat der Wiener Prater für die ganze Familie etwas zu bieten und ist daher bei einem Familienausflug auf jeden Fall Pflicht.

S chloss Belvedere (c) STADTBEKANNT
S chloss Belvedere (c) STADTBEKANNT

Das Schloss Belvedere: Kunst in beeindruckender Kulisse

In der Prinz-Eugen-Straße ist das Schloss Belvedere garantiert nicht zu übersehen, denn es ist ein prächtiger Barockbau. Hier finden Kunstliebhaber eine beeindruckende Sammlung berühmter Kunstwerke von namhaften Künstlern wie Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Die Sammlung gilt als eine der wichtigsten von Österreich. Beeindruckend ist aber auch die Lage, denn das Schloss Belvedere hat eine faszinierende Architektur, eine wunderschöne Orangerie, einen Prunkstall mit einer Ausstellung zum Mittelalter und außerdem noch einen wunderbaren Schlossgarten, der eine tolle Aussicht bietet.

Das Hundertwasser-Haus (c) STADTBEKANNT
Das Hundertwasser-Haus (c) STADTBEKANNT

Das Hundertwasserhaus: Nicht nur für Architekturfans sehenswert

Nicht nur Fans von Architektur zieht es zum Hundertwasserhaus in Wien, das auf jeden Fall ein ganz besonderes Highlight der Architektur in Österreich ist. Entworfen wurde das ungewöhnliche Gebäude, das in der Kegelgasse zu finden ist, von Friedensreich Hundertwasser. Die Bauphase belief sich auf die Jahre von 1983 bis 1985. Seitdem reisen Besucher aus aller Welt dorthin, um dieses Gebäude zu sehen. Charakteristisch ist, dass es hier keine geraden Linien und keine rechten Winkel gibt. Außerdem ist das Gebäude mit bunten Farben gestaltet und auf dem Dach wachsen Bäume. Damit ist es verständlich, dass es zu einem der beliebtesten Fotomotive in Wien gehört.

Das Schloss Schönbrunn: Berühmtes Wahrzeichen

Bei Touristen aus aller Welt gehört auch das Schloss Schönbrunn zu den Sehenswürdigkeiten von Wien, die auf jeden Fall besucht werden müssen. Es ist jeden Tag geöffnet und entführt die Besucher in die Welt von Kaiser Franz Joseph, der hier auch geboren wurde, und Sissi. Das Schloss ist die frühere Sommerresidenz der Habsburger und entsprechend wurden hier die Räumlichkeiten üppig gestaltet. Bei einer Führung kann man den Prunk bewundern und die Kostbarkeiten entdecken. Zu den vielen Highlights zählen unter anderem das Millionenzimmer mit den kostbaren Miniaturen aus Asien und die Vertäfelung mit Rosenholz im Rokokostil.
Beim Besuch im Spiegelsaal wird man daran erinnert, dass hier schon Mozart musizierte, als er Kind war. Neben den Pflanzen und Bäumen gibt es hier auch Brunnenanlagen, Statuen und natürlich die berühmte Gloriette zu entdecken. Der Eintritt in den ganzjährig geöffneten Schlosspark ist übrigens kostenlos.

MQ mumok (c) STADTBEKANNT
MQ mumok (c) STADTBEKANNT

Das Museumsquartier: Treffpunkt von Kunst und Kultur

In den ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen wurde das Museumsquartier in Wien untergebracht. Es handelt sich dabei um ein enormes Kulturzentrum, das viele Ausstellungen und Event-Locations umfasst. Hier kann man Galerien entdecken, Cafés besuchen oder auch das bekannte Leopold Museum oder das MUMOK besuchen. Besonders beliebt ist auch der Innenhof, der als Treffpunkt fungiert und so die Besucher mit den Bewohnern in Kontakt kommen lässt.

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