Wien – Gut zu wissen

Computer (c) Mehofer stadtbekannt.at
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Verträge kündigen ohne lästigen Papierkrieg

25. Jänner 2018 • Gut zu wissen

Oft ist es so, dass es Rabatte und günstigere Konditionen immer nur für Neukunden gibt. Die Bestandskunden bleiben in der Regel auf der Strecke. Für sie gelten oftmals veraltete Konditionen. Genau deshalb ist es wichtig, dass die Verträge, die bereits vor Jahren abgeschlossen wurden, immer wieder überprüft werden. Es lohnt sich also, wenn man die bestehenden Verträge mit den neuen Angeboten der Konkurrenz vergleicht. Sehr wohl kann es auch helfen, wenn man ein Kündigungsschreiben verfasst und an das Unternehmen übermittelt. Sehr wohl sind in weiterer Folge neue und weitaus bessere Konditionen möglich. Bleibt das Unternehmen aber stur, so sollte man den bestehenden Vertrag kündigen und zur Konkurrenz wechseln.

 

Unternehmen machen es den Kunden nicht immer einfach

Doch die Unternehmen zeigen sich nicht immer kundenfreundlich. Sehr wohl wird gerne einmal behauptet, das Kündigungsschreiben nie erhalten zu haben. Ein weiteres Problem: Der Kunde weiß oft nicht, wohin er das Schreiben übermitteln soll – in vielen Fällen gibt es mehrere Adressen, sodass im Vorfeld Kontakt mit dem Unternehmen aufgenommen werden sollte, wohin man das Schreiben schicken soll. Wer unsicher ist, kann auch die Dienste eines sogenannten Kündigungsdienstleisters in Anspruch nehmen. Nach ein paar Mausklicks ist der Vertrag gekündigt. Der Vorteil? Das Schreiben wird automatisch erstellt, kann ausgedruckt und an das Unternehmen übermittelt werden. Mitunter kann auch das Schreiben direkt vom Kündigungsdienstleister an das Unternehmen geschickt werden – diese Dienstleistung ist jedoch kostenpflichtig.

 

Sepastop hilft bei der ordnungsgemäßen Kündigung

Doch warum entscheiden sich immer mehr Menschen für Kündigungsdienstleister? Leider agieren viele Unternehmen nicht gerade kundenfreundlich, wenn es um die Kündigung geht. In vielen Fällen wird es den Kunden extrem schwer gemacht. Das Ziel des Unternehmens? Die Kunden sollen um jeden Preis gehalten werden. Natürlich denkt man hier nur kurzfristig. Hat der Kunde, etwa im Zuge der Kündigung, negative Erfahrungen machen müssen, so wird er diese natürlich dem Bekanntenkreis schildern oder mitunter auch das Internet nutzen, um seinen Ärger freien Lauf zu lassen. Das Internet ist aber nicht nur dann ein mächtiges Werkzeug, wenn man Unternehmen bewerten möchte. Auch dann, wenn es um die Kündigung geht, ist das Internet eine große Hilfe geworden. Kündigungsdienstleister, wie etwa Sepastop, helfen den Kunden, wenn sie ihre Verträge online kündigen wollen. Wie das funktioniert? Der Kunde wählt zu Beginn jenen Dienst aus, den er kündigen möchte und gibt seine Daten an (Name, Adresse und die Vertragsdaten). In weiterer Folge wird das Schreiben automatisch erstellt und kann ausgedruckt und an das Unternehmen übermittelt werden. Diese Dienstleistung ist kostenlos. Mitunter kann man die Kündigung auch direkt über Sepastop verschicken lassen. Der Kunde erhält die Bestätigung, dass der Vertrag gekündigt wurde.

 

Seit Ende 2017 auch in Österreich verfügbar

Zu Beginn war noch unklar, ob sich dieses Geschäftsmodell überhaupt durchsetzen wird. Heute ist klar: Kündigungsdienstleister sind beliebter denn je. Sepastop war zuerst nur in Belgien aktiv, heute wird der Dienst in Frankreich, Belgien, in den Niederlanden, in Deutschland und auch in Österreich angeboten. Sepastop-Geschäftsführer Nathan De Hert weiß, dass die Unternehmen nicht immer auf der Seite ihrer Kunden stehen, wenn es um die Kündigung der Verträge geht. „Wir helfen den Konsumenten dabei, damit ihr Recht durchgesetzt wird.“ Mit Erfolg. Hunderte Kündigungen werden – pro Tag – über Sepastop aufgesetzt und an die Unternehmen versendet. Aktuell befinden sich in der Sepastop-Datenbank mehr als 1.000 Unternehmen.

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