Park an der Wiener Ringstraße

Nur einen Katzensprung vom Karlsplatz entfernt, befindet sich einer der in den Sommermonaten am meisten besuchten grünen Fleckchen Wiens, der Burggarten.

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass viele von uns schon in der Schulzeit dort oft im Gras gelegen sind, aber irgendwie kommt dort immer ein bisschen Festivalstimmung auf. Soll heißen, wer einen abgeschiedenen Platz im Park sucht, ist hier definitiv falsch, denn hier ist man niemals alleine.

Trotzdem ist der Park mit Blick auf den kleinen Teich, in dem sich immer Enten tummeln, etwas ganz besonderes.. Die Figuren des Herkulesbrunnen in der Mitte des Teiches standen ursprünlich im Esterházypark im 6. Bezirks.

Historie

Der Burggarten wurde 1819, wie auch der Volksgarten, von Ludwig Gabriel von Remy und Franz Antoine dem Älteren gestaltet, unter Mithilfe des Auftraggebers, Kaiser Franz I., der auch ausgebildeter Gärtner war. 1848 wurde der Park unter Kaiser Franz Joseph I. vergrößert und in einen englischen Garten umgestaltet. Seit 1919 ist der Park öffentlich zugänglich und erhielt, nachdem er noch eine zeitlang Park der Rebuplik hieß, seinen heutigen Namen.

 

Glaspalast

Das 1901 nach Plänen von Friedrich Ohmann errichtete Palmenhaus gilt als eines der schönsten Jugendstil-Glashäuser. Heute beherbergt es das Schmetterlinghaus mit rund 50 verschiedenen Schmetterlingsarten und unzähligen tropischen Pflanzen, sowie das Cafe Palmenhaus, einer der besten Frühstücks-Locations der Stadt.

Denkmäler im Burggarten

Mozart (stand ursprünglich auf dem Albertinaplatz)
Franz Joseph (stand ursprünglich im Stadtpark von Wiener Neustadt)
Franz I. (stand ursprünglich im Paradeisgartl)

Öffi-Anschluss

U4, U1: Station Karlsplatz
Straßenbahn Linie 1, 2, D, J: Station Opernring

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