Geschäft im 7. Bezirk

Den Überschmäh hat man in der Schickeria in Wien 7: im modernen Retro-Ambiente findet man außergewöhnliche Designstücke für Zuhause zum Gernhaben.

Neo-Vintage

„In der Schickeria, do gibt’s was für daham“ – um in abgewandelten Worten von Rainhard Fendrich zu sprechen. Auch wenn das Vintagerie Duo Peter Lindenberg und Alexander Bechstein, die den Store gemeinsam mit Lisa Oberscheider betreiben, bei der Namenswahl vielleicht nicht an den Austro-Pop Grand gedacht haben, so ist das Lied eigentlich ganz passend. Es erschien in den 1980ern, eine Zeitperiode, die als Inspirationsquelle für das neue Konzept dient, das einen aufpolierten Retro-Charme versprüht. Der Boden ist aus Terrazzo, das Farbkonzept in rosa-mint stammt von Innenarchitektin Anke Stern, Regale weisen Lochungen wie jene der Roland Rainer Stadthallen-Stühle auf und als Logo dienen dreieckige Deckenleuchten, die einst im Palmenhaus im Frankfurt hingen.

[caption id="attachment_134013" align="alignnone" width="1000"]Schickeria (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl Schickeria (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl[/caption]

Gemischtwarenladen

Ebenso einzigartig wie die Einrichtung, ist auch die Auswahl der Produkte. Im Gegensatz zu anderen Designshops findet man hier allerlei Verschiedenes von Marken, die eher weniger bekannt sind und Produkte, die man irgendwie sofort lieb hat. Die skulpturalen Trinkflaschen von Lund London mit den runden Deckeln etwa bereiten ebenso viel Freude wie die originalen Gluggle Fischvasen mit den aufgerissenen Mäulern. Auch nett: die Decken von Slowdown Studio mit Motiven unterschiedlicher Künstler, die Green Soap Kollektion oder die Ledertiere von Züny. Es gibt hier viel zu entdecken und wenn es etwas länger dauert, wird man sogar mit Kaffee aus der schwedischen Sjöstrand Espressomaschine verköstigt . „Mir san schließlich die Haute-Volée.“

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