24. August 2021

Mit dem Hund durch Wien

Hund (c) stadtbekannt.at

Wien bietet viele tolle Möglichkeiten zum Spaziergang mit dem Hund

Dass Wien viel zu bieten hat, hat sich zwischenzeitlich überall herumgesprochen. Und so tummeln sich zwischen Hofburg und Stephansdom jedes Jahr Millionen von Touristen. Doch auch für Spaziergänge mit dem Hund gibt es in Österreichs Hauptstadt tolle Möglichkeiten.

Der Prater beispielsweise bietet den Vierbeinern jede Menge Auslauf, doch auch das gemütliche Flanieren am Ufer der Donau bietet Hund und Besitzer*in gleichermaßen ein entspanntes Erlebnis. Natur pur gibt es auch in Pötzleinsdorf oder im Wienerwald.

Wien lädt Gäste aus aller Welt an die Donau, ob mit oder ohne Hund. Doch auch die Wiener*innen selbst lieben ihre Heimat und für die Hundebesitzer*innen unter ihnen bieten Stadt und Umland herrliche Wandermöglichkeiten. Für ein ausgedehntes Gassigehen ist der Prater beispielsweise bestens geeignet.

Der Prater: Sechs Quadratkilometer Wohlfühlatmosphäre für Hunde

Sechs Quadratkilometer Auslauf bietet der Prater und ist dementsprechend beliebt unter den geselligen Vierbeinern. Im 2. Bezirk gelegen, treffen sich hier Hundebesitzer*innen aus Wien und Umgebung. In der weitläufigen Anlage können sich die Tiere austoben, sich gemeinsam mit Herrchen und Frauchen in die Sonne legen oder einfach einen ausgedehnten Spaziergang durch Wiens grüne Oase unternehmen.

Äußerst beliebt als Gassi-Strecke ist auch die Wiener Donaupromenade. Gemeinsam mit Heerscharen weiterer Spaziergänger ist es der ideale Ort für den täglichen Gang mit dem Hund. Und noch besser: Es gibt in Wien sogar extra Schwimmplätze für Hunde. Besonders beliebt ist dabei der sogenannte Hundebadestrand Nord auf der Donauinsel zwischen Nordbrücke und Floridsdorfer Brücke am linken Flussufer. Ideal für Hundebesitzer aus Wien oder Touristen, die mit Ihrem Liebling in Österreichs größte Stadt gereist sind.

Und ist es heute nicht zu kalt, geht man mit dem Hund in den Wienerwald

Das Erholungsgebiet schlechthin für die Einwohner der Donaumetropole ist der Wienerwald. Hier lohnt es sich vor allem hinzufahren, wenn eine ausgedehnte Wanderung im Grünen geplant ist. Zwar ist der Wienerwald aufgrund einer Schönheit und räumlichen Nähe zur Stadt an manchen Tagen durchaus stark frequentiert. Trotzdem kann es Hundebesitzern passieren, dass sie hier stundenlang unterwegs sind, ohne einem anderen Menschen (oder Hund) zu begegnen. Etwas geselliger, weil näher an der Stadt gelegen ist Pötzleinsdorf. Direkt neben dem Pötzleinsdorfer Schlosspark ist ein kleines Waldstück, in dem Hunde – anders als in vielen Parks – willkommen sind. Weitere Orte in Wien, die sich perfekt für einen Spaziergang mit dem Hund eignen, sind z. B.:
– Angelibad
– Löwygrube
– Cobenzl
– Badeteich Hirschstetten

Nach dem Spaziergang Hund nach Zecken absuchen

Leider fühlen sich Zecken auf Hunden sehr wohl. Deswegen sollte der Hund nach jedem Spaziergang im Grünen intensiv nach Zecken abgesucht werden. Die winzigen Blutsauger sind speziell im Frühling und Herbst aktiv, können aber auch im Sommer praktisch überall dort vorkommen, wo es Bäume, Sträucher und Wiesen gibt. Prinzipiell sollte der gesamte Hund abgesucht werden, besonders häufig finden sich Zecken aber an den folgenden Körperpartien:
– Achseln
– Schultern
– Hals
– Kopf

Haben sich die Zecken noch nicht festgebissen, kann man diese relativ leicht aus dem Fell absammeln. Sitzen sie dagegen schon in der Haut, helfen Pinzetten oder spezielle Zeckenzangen. Gelingt die Entfernung nicht, bleiben Teile der Zecke stecken oder entzündet sich die Bissstelle, ist ein Gang zum Tierarzt unabdingbar. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Vierbeiner wieder fit für den nächsten Spaziergang ist. Genug Auswahl bietet Wien ja diesbezüglich.

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