Gratis Koks vom Arzt

Ein Wiener Arzt steht vor Gericht. Er soll einem Patienten gratis Koks überlassen haben.

Der Arzt hatte wohl ein sehr eigenwilliges Verständnis von Therapie und soll einmal gar einem Patienten eigenes Koks angeboten haben. Vor Gericht rechtfertigte er sich damit, dass er dem Patienten rasch und unbürokratisch helfen wollte. Selber hätte er gutes Kokain gehabt, dem Patienten hätte er die Beschaffungskriminalität und schlechtes stark gestrecktes Kokain erspart. Sein Vorgehen , so der Arzt vor Gericht, sei zwar nicht vom medizinischen, wohl aber vom menschlichen Standpunkt aus verständlich.

Als dem Arzt selbst das Kokain ausging, soll er sich an einer Drogenschmuggelfahrt in die Dominikanische Republik beteiligt haben. Er und andere an der Ware interessierte übergaben einem Kurier Geld, der dafür für sie in der Dom.Rep. Koks erwerben sollte. Das Pech des Mediziners war, dass der Kurier erwischt wurde und dieser die Polizei schließlich auch zum Mediziner führte.

Der Prozess ist fürs erste vertagt. Dennoch steht der arme Mann bereits jetzt vor den Trümmern seiner Existenz. Als Arzt darf er nicht mehr praktizieren und mit einer Strafe ist wohl auch zu rechnen. Als Grund für sein Tun gab der Arzt übrigens an, dass er sich ausgepowert fühlte, mit den Anforderungen seines Berufes immer schlechter zurecht kam und sich deswegen durch Kokain Konsum neu pushen wollte. Offen bleibt die Frage, ob der Mediziner wohl heute noch praktizieren würde, wenn er als Transportmittel auf Bananen gesetzt hätte.

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