Wie kam der Schanigarten zu seinem Namen? 

Johann Jakob Tarone, oft auch als Gianni Torrini überliefert, bekam um 1750 als erster Kaffeehausbetreiber Wiens die Erlaubnis, vor seinem Lokal Ecke Graben/Habsburgergasse Tische und Sessel aufzustellen. 1754 wurde ihm außerdem bewilligt, ein Zelt zur Ausschank von diversen „Erfrischungswassern“ aufzuschlagen. Zu diesem Limonadenzelt hatten auch Frauen Zutritt, während das Kaffeehaus den Männern vorbehalten war. Ob sich der Name Schanigarten nun von „Giannis Garten“ oder dem wienerischen „Schani“ – als Bezeichnung für Hilfskräfte und Bedienstete im Allgemeinen, also auch Kellner im Speziellen – ableitet, ist nicht klar. Sicher ist: Der erste Schanigarten Wiens und das so beliebte Spiel vom Sehen-und-gesehen-werden war eröffnet!

„Darf’s a bisserl mehr sein?“

Weitere Fragen zu Wien und deren interessante Antworten findest du in Wann verlor das Riesenrad seine Waggons? von Axel N. Halbhuber erschienen im Metroverlag.

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