17. August 2021

Buchtipp: Wiener Blut – eine Ode an die Unfreundlichkeit

Wiener Blut – eine Ode an die Unfreundlichkeit - Cover

Die Donaumetropole in Anekdoten

Derb, grantig und irre Witzig beschreibt Wiener Blut die tägliche Interaktion der Wiener*innen untereinander – selbstverständlich mit einer ganzen Menge Wiener Schmäh. Ob der Ober die deutschen Touristen zurechtweist, oder der Taxler seine Insassen als „Wimmerl“ bezeichnet, gehören zu den täglichen Interaktionen der Stadtbewohner*innen.

Wiener Blut setzt sich dabei nicht nur mit alltäglichen Situationen der Einwohner*innen auseinander, sondern behandelt das kulturelle Wien – von Beisl zu Caféhaus, bis hin zum Würstelstand und der Stadtprominenz – und gibt dabei einen Einblick in die ehemalige Kaiserstadt, wie es zuvor noch keinen gegeben hat.

Nicht umsonst wird Wien jährlich in die Top 3 der unfreundlichsten Städte der Welt gewählt. Ob der weltberühmte Lebenswert dies ausgleichen kann, darf am Ende der Lektüre vom Leser selbst entschieden werden.

Wiener Blut – eine Ode an die Unfreundlichkeit

Rafael Bettschart
187 Seiten
13,30 Euro
Kampenwand Verlag

Bild: Wiener Blut – eine Ode an die Unfreundlichkeit – Cover

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