Buchtipp: Wer wir wären

Cover - Wie wir waeren (c) Edition Atelier

Roman von Norbert Kröll

Lesen ist vielleicht nicht immer die beste Medizin, auf jeden Fall kann man sich mit einem guten Buch aber wunderbar die Zeit vertreiben oder sogar für kurze Zeit der Realität ein wenig entfliehen. Wer die Isolationszeit nutzen möchte, um endlich wieder mal mehr zu lesen, dem*der sei Norbert Krölls neuer Roman „Wer wir wären“ empfohlen.

Eine Sinnsuche mit Umwegen, wie sie nur das Leben vorgibt

„Wer wir wären“ ist ein Roman zum Eintauchen, Norbert Kröll macht es seinen Leser*innen leicht, mit seinem Protagonisten Albert mitzugehen. Wir folgen ihm auf seiner Sinnsuche mit Schritt und Tritt, fiebern mit, leiden mit und hoffen, dass er sein Happy End doch noch findet. Wir erleben, wie eine neue Freundschaft entsteht, wie sie inniger und intensiver wird und haben ein wenig das Gefühl, dass vielleicht mehr daraus werden könnte. Doch dann ändert sich plötzlich alles, und wir stehen mit Albert vor einem riesigen Fragezeichen.
Albert hat seinen besten Freund Klaus, einen freigeistigen, aufstrebenden Künstler, an eine psychische Krankheit verloren. Er fühlt sich überfordert, macht sich Vorwürfe, die Symptome von Klaus’ Schizophrenie nicht erkannt zu haben, und zieht sich schließlich immer mehr zurück. Doch auch seine stürmische Beziehung zu Elisabeth lässt Albert seinen Freund nicht vergessen …

Eine poetische Hommage an die Freundschaft und die Liebe

»Wer wir wären« ist eine poetische Hommage an die Freundschaft und die Liebe. Norbert Kröll zeigt in seinem dichten Roman nicht nur die inneren Kämpfe seines Protagonisten, sondern auch, wie nahe Verdrängung und Konfrontation manchmal beieinanderliegen. Und dass die Chance auf einen Neuanfang oft gar nicht so weit ist.

Wer wir wären
Norbert Kröll
Roman
296 Seiten, 24,- Euro
auch als E-Book erhältlich

Foto: Cover – Wie wir waeren (c) Edition Atelier

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