Wien – Leben

Foto: STADTBEKANNT Adamek
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Zur Seestadt mit dem Mazda3

30. März 2014 • Leben, Unterwegs

In letzter Zeit scheint es, als würde man uns nur noch rote Presseautos geben. Die Farbe der Liebe zierte diesmal einen Mazda3, der unserer Redaktion eine Woche lang zur Verfügung stand und eigentlich allen ganz gut gefiel. Außen hat er ein bisschen was vom emotionalen Design der Giulietta, innen erinnert das freistehende Display ein wenig an das der A-Klasse. Das mochten dann doch nicht alle, aber das ist wohl Geschmackssache. Auf jeden Fall funktionierte das Navi gut und leitete uns nach Aspern.

 

Die Seestadt

1912 wurde hier der erste Wiener Flughafen errichtet, der damals auch vom Zeppelin angeflogen wurde und in beiden Weltkriegen als Luftwaffenstützpunkt diente. 1977 wurde er geschlossen und die Pisten nur noch für den Flugsport und Autorennen verwendet. 1982 eröffnete das General Motors Werk, in dem heute über 2.000 Personen arbeiten.
Der große Rest der offenen Fläche wird jetzt für das größte Stadtentwicklungsprojekt Österreichs verwendet: Die Seestadt Aspern. Bis zum Jahr 2030 sollen 8.500 Wohnungen 20.000 Menschen ein zu Hause bieten. Damit die Seestadt aber keine Trabantenstadt wird, werden auch ca. 20.000 Arbeitsplätze geschaffen. Um den öffentlichen Raum besonders ansprechend zu gestalten, wurden wichtige Achsen der Seestadt herausgearbeitet: Eine Hauptstraße namens „Ring“ und drei „Partitionen“. Die grüne Saite bietet Grün- und Naherholungsflächen, die blaue Saite den Seepark und die Promenade, die rote Saite beinhaltet schließlich das das kulturelle und kommerzielle Angebot der Seestadt. Für eine gute Anbindung an die Stadt sorgt die schon vorhandene U2, bald sollen auch Verbindungen zur A23 und S1 entstehen.

Foto: STADTBEKANNT Adamek

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Der Mazda3

Wir erfreuten uns daran, dass hier jetzt noch kein Verkehr wuselte und fuhren auf kleinen Straßen wieder nach Hause. Da wir uns jetzt nicht auf den Weg konzentrieren mussten, konnten wir uns dem Innenraum widmen. Head-Up-Display, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, reduzierte Armaturen und darin zu lesen ein Verbrauch von 6,8 Litern Benzin. Dabei haben wir aber nicht ganz auf sportliche Einlagen verzichtet, aber durch die (hohe) 14:1 Verdichtung des Motors hat der Mazda schon von unten heraus Kraft. Schaltung und Sitze sind eher auf der sportlichen Seite angesiedelt, der Federung würde ein bisschen mehr Komfort nicht schaden.

Foto: STADTBEKANNT Adamek

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Stadtbekannt meint

Pro: Designmäßig ist Mazda hier ein Treffer gelungen. Nicht nur außen, sondern auch innen. Die Instrumente sind modern und gut ablesbar, die Bedienung hat man schnell heraus. Der Motor unterstreicht das positive Bild.

Contra: Der Mazda3 ist, ohne mehr Platz zu bieten, ungefähr 20 Zentimeter länger als ein Golf. Das kann beim Parkplatzsuchen nerven. Das i-ELOOP System hätten wir gern gehabt, gibt’s aber nur beim stärksten Benziner. Und die Federung könnte etwas komfortabler ausfallen.

 

Mazda3 Sport G120 Revolution, ab € 24.390,-
Länge: 446 cm, Gewicht: 1.205 kg, Kofferraum: 364 – 1263 l, 1.998 ccm, 4-Zylinder-Benziner, 6-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb, 88 kW (120 PS), 210 Nm, 0-100 in 8,9 s, Vmax 195 km/h, MVEG-Verbrauch: 6,5/4,3/5,1, CO2 119 g/km, Verbrauch im Test: 6,8l

 

 

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