Wien – Leben

Brief (c) STADTBEKANNT
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Wort/ Unwort des Jahres

15. November 2010 • Leben

Gesucht werden wieder Wörter, Unwörter, Sprüche und Un-sprüche des Jahres. Sie sollten im laufenden Jahr im öffentlichen Leben des Landes wichtig, von besonderer Bedeutung, häufiger Verwendung und besonderer sprachlicher Qualität gewesen sein.

Der Homepage des Wort des Jahres kann man viel nachsagen, aber sicher nicht, dass sie schön ist, wer zweifelt mache sich selbst ein Bild. Trotzdem erfüllt sie ihren Zweck und ermöglicht die Bewertung und Neueintragung von Vorschlägen in den verschiedenen Kategorien.

Die Vorschläge sind durchwegs kreativ. Zum Wort des Jahres wurde bislang beispielsweise „Rehleinaugen“, „Kabinenparty“, „Grasservermutung“, oder „Photoshoplifting“ vorgeschlagen. Zum Unwort „humane Abschiebung“, „Migrationshintergrund“, „Minarettspiel“, „Türkenmilch“ oder „Unschuldsvermutung“. Bislang wurden in beiden Kategorien je 10 Vorschläge gesammelt, weitere Alternativvorschläge werden sicher noch folgen. Wir haben uns für das von uns gerne verwendete „bobesk“ als Alternativvorschlag zum Unwort entschieden.

Spruch und Un-Spruch des Jahres können zwar auch vorgeschlagen werden, die Bewertung erfolgt jedoch durch eine Jury, wohingegen beim Wort und beim Unwort vor allem das Publikum wählt. Die Jury hat allerdings auch bei Wort und Unwort etwas mitzureden.

Gewählt wird das Wort des Jahres übrigens seit 1999. Heuer wird das Wort des Jahres am 9.12 von der APA bekannt gegeben.

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