Wien – Grätzltipps – 6. Mariahilf

Naschmarkt Gemüse (c) Mautner stadtbekannt.at
Naschmarkt Gemüse (c) Mautner stadtbekannt.at

Wiener Märkte: Naschmarkt

4. Juli 2017 • 6. Mariahilf, Märkte

Der größte innerstädtische Markt Wiens

Der Naschmarkt ist der größte innerstädtische Markt Wiens und hat eine Fläche von 2,315 Hektar.

Vor langer langer Zeit, so um 1780 herum, da war der Wienfluss noch nicht reguliert und der Naschmarkt hieß nicht Naschmarkt, sondern Kärntnertormarkt. Er befand sich außerdem nicht dort, wo wir ihn vermuten würden, sondern mitten am Karlsplatz und löste einen vorher dagewesenen Mist- und Aschenablageplatz ab.

 

Der Naschmarkt und sein Name

Woher der Name “Naschmarkt” kommt, ist bis heute umstritten. Die einen sagen, er ist hergeleitet von dem vorher dagewesenen “Aschenmarkt” beziehungsweise Mistablageplatz. Die anderen leiten den Namen von der “Esche” ab, die das Material der Milchtröge der damaligen Zeit war. Und wieder andere gehen davon aus, dass der Name “Naschmarkt” von den vielen exotischen Naschereien, die seit jeher dort angeboten werden stammt.

Flohmarkt Naschmarkt (c) stadtbekannt.at

Flohmarkt Naschmarkt (c) stadtbekannt.at

Samstags-Flohmarkt

Egal woher der Name kommt, seit 1820 heißt er Naschmarkt und gehört zu Wien wie die Ringstraße. Angeboten wurden dort schon immer hauptsächliche Obst und Gemüse. Heute kann man sich von Lokal zu Café durchkosten und die frischen Waren direkt mit nach Hause nehmen. Am Samstag weitet sich das Naschmarkt Areal auf den anliegenden Parkplatz aus und der wöchentliche Flohmarkt findet statt.

Naschmarkt Dr Falafel Gewürze (c) STADTBEKANNT

Naschmarkt Dr Falafel Gewürze (c) STADTBEKANNT

Grenzgänger

Flüsse bilden gerne Grenzen – und so auch der Wienfluss zwischen 6. und 4. Wiener Gemeindebezirk. Nur, befindet sich direkt auf dem Wienfluss eben auch der Naschmarkt und somit verlief direkt zwischen den beiden Seiten des Naschmarkts eine Bezirksgrenze. 2009 beschloss man, diesen Umstand zu ändern und so befindet sich heute die Grenze an der Rechten Wienzeile – an der Straße und nicht am Markt. Der Naschmarkt gehört somit zur Gänze zum 6. Bezirk.

Naschmarkt Standln (c) STADTBEKANNT

Naschmarkt Standln (c) STADTBEKANNT

Obst, Gemüse und Gastronomie

Der Naschmarkt ist zwar als „Markt” bekannt, dient aber für viele mehr als Treffpunkt und Flaniermeile denn als Marktplatz. Diese Tatsache wird von manchen nicht gutgeheißen, denn ein zu hoher Anteil an Gastronomiebetrieben nimmt dem Markt seinen Flair. Offiziell ist es jedoch so, dass gastronomische Betriebe laut Marktamt höchstens ein Drittel der verbauten Fläche besetzen dürfen.

Dr Falafel Naschmarkt (c) stadtbekannt.at

Dr Falafel Naschmarkt (c) stadtbekannt.at

Restaurants und Kulinarik

Am Naschmarkt wird mit unzähligen Restaurants, Fast Food Cornern und Lokalen für das leibliche Wohl gesorgt. Und bei den kleinen Ständen zwischendrin können wir uns durch verschiedenste Köstlichkeiten durchtesten. Der Naschmarkt hat sein eigenes Flair und lockt deshalb Touristen sowie WienerInnen in Massen. Wöchentlich besuchen in etwa 66.000 Tausend Menschen den Markt, doch trotzdem kann man hier zur Ruhe kommen.

Naschmarkt Steiermark Lokale (c) STADTBEKANNT

Naschmarkt Lokale (c) STADTBEKANNT

Märkte in Wien

Der Naschmarkt ist zwar der bekannteste unter den Märkten und auch bei Touristen sehr beliebt, aber in Wien gibt es noch zahlreiche Marktgebiete und kulinarische Highlights rund um diese. Am Brunnenmarkt und am Yppenplatz kann man hervorragend verweilen, aber auch der Meidlinger Markt oder der Karmelitermarkt sind Wiener Highlights!

 

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