Essen & Trinken – Rezepte

Mehl (c) STADTBEKANNT
Mehl (c) STADTBEKANNT

Wiener Küche – Böhmische Liwanzen

26. März 2014 • Rezepte, Süßes, Wiener Küche

Powidl wird traditionell durch stundenlanges Einkochen von Zwetschken gewonnen, d. h., es werden weder Zucker noch Geliermittel beigefügt. Wie schon der Name dieses Gerichts verrät, hat Powidl seinen Ursprung in Böhmen, es wird jedoch auch in Österreich als Grundlage für diverse Süßspeisen wie Buchteln, Germknödel und Powidltascherl verwendet. Die Redewendung „Ist mir Powidl“ ist dafür eine typisch wienerische und bedeutet „Ist mir egal“!

Zutaten

Für den Teig:
20 g Germ
1 Ei 1 Dotter
Etwas Salz
Schale von einer halben Zitrone
40 g Staubzucker
500 ml Milch
300 g Mehl
Etwas Öl

Für den Belag:
150 g Powidl
1 Schuss Rum
Etwas Zimt
250 g bröseligen Topfen
250 ml Sauerrahm
Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Germ zerbröseln, Ei, Dotter, Salz, Zitronenschale und Zucker vermischen. Milch leicht erwärmen und etwa ein Drittel davon unterrühren. Die restliche Milch und das Mehl abwechselnd und nach und nach einrühren. Den Teig so lange mischen, bis er dickflüssig wird und schließlich im warmen Backroher bei etwa 40 °C eine halbe Stunde lang aufgehen lassen. Wenig Öl in die Vertiefung einer Dalkenpfanne streichen (oder in eine normale Pfanne gießen) und die Liwanzen nicht schwimmend herausbacken. Den Teig in die Pfannenmulde gießen, anbacken, umdrehen und fertig backen. Powidl mit Rum und Zimt vermischen, die Liwanzen damit dünn bestreichen, dann nacheinander mit Topfen und Sauerrahm bestreichen und mit Staubzucker bestreuen.

Mahlzeit

Traditionelle Gerichte mit regionalen und saisonalen Produkten gewinnen in Fast – Food – Zeiten wie diesen immer mehr an Bedeutung. Wir bringen ein für diese Stadt typisches Gericht auf den Tisch.

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