Wien – Leben

Bildrechte: Flickr WG Martin Schmidt CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

WG-Streit ums Putzen? Muss nicht sein!

21. September 2015 • Leben

Bald beginnt das neue Semester und damit die Zeit der großen Fragen.

Für viele Ersties ist dieser Termin oft mit einem großen Ereignis verbunden – raus aus dem Elternhaus und rein in die eigene Studentenbude. Da sich kaum ein Student eine eigene Wohnung leisten kann, geht es für die meisten ab in eine Wohngemeinschaft. Kein Zweifel, eine WG ist günstig und kann richtig Spaß machen. Das Zusammenleben mit anderen Personen birgt jedoch auch eine Menge Konfliktpotenzial. Streitpunkt Nummer eins ist die Sache mit dem Putzen. Wie ihr diesen Punkt umgehen könnt, erfahrt ihr hier – übrigens nicht nur für Erstsemester lesenswert.

Ihr dachtet, mit dem Auszug aus dem Elternhaus ist es vorbei mit Vorschriften? Nicht ganz, denn ein paar Grundregeln machen das Zusammenleben erheblich harmonischer. Das fängt damit an, Absprachen bezüglich Miete, Kündigungsfrist und Haftungsansprüche schriftlich in einem Vertrag zu fixieren. Worauf ihr dabei achtet müsst, erfahrt ihr hier. Auch wenn man sich mit den Mitbewohnern gut versteht oder sogar mit der besten Freundin zusammenzieht – man weiß nie, wie das Leben so spielt.

 

Der Plan zur Harmonie

Sind die Rahmenbedingungen geklärt, könnte das WG-Leben eigentlich ganz entspannt sein – wären da nicht ständig die Haare im Abfluss. Sauberkeit oder das, was manche dafür halten, hat schon langjährige Freundschaften zerstört. Dabei könnte das Putz-Problem mit einem Putzplan so einfach gelöst werden. Beruft gleich zu Beginn einen WG-Rat ein und sprecht über eure Vorstellungen von Sauberkeit. Klärt ab, was jeder täglich selbst erledigen muss, z. B. Geschirr nach Benutzung abspülen oder Spuren im Badezimmer beseitigen. Dann bestimmt, wie oft die gemeinschaftlich benutzen Räume (Küche, Bad, Flur etc.) gereinigt werden müssen. Schreibt in eine Checkliste, was zu dieser Reinigung dazugehört. So gibt es keine Ausreden mehr. Führt außerdem Strafen wie ein Kasten Bier für die WG ein, wenn jemand seinen Putzpflichten nicht nachkommt.

Und was tun, wenn ihr euch alle in der Prüfungszeit befindet und niemand den Kopf frei hat für so banale Dinge wie Putzen? Hier gibt es drei Lösungen: Variante 1: Tolerant sein und den Plan für eine Weile aussetzen. Variante 2: Geld zusammenlegen und eine Putzfrau bestellen. Bei Vermittlern wie Book A Tiger findet ihr Putzfrauen beispielsweise für Wien, die das Studentenbudget nicht sprengen. Variante 3: Abwechselnd die Muttis zum Besuch einzuladen. Hinterher wird die Bude garantiert glänzen …

Schwierig kann es werden, wenn sich eure Vorstellung von Sauberkeit und die euer Mitbewohner stark voneinander unterscheiden. Um dauerhaften Stress zu vermeiden, sollte ihr nach Möglichkeit nur mit Leuten zusammenziehen, die in diesem Punkt ähnlich ticken. Wie ihr das herausbekommt? Schaut euch vor dem Einzug die Zimmer der potenziellen Mitbewohner an. Hier bekommt ihr einen ersten Eindruck von dem, was euch in der gemeinsamen Wohnung erwarten wird. Abgeschreckt oder angeekelt? Dann besser nach einem anderem Mitbewohner oder einer anderen WG suchen. Zu unterschiedliche Vorstellungen sind auf Dauer nicht in Einklang zu bringen – da ist Zoff vorprogrammiert.

 

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