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Ausblick über Wien (c) STADTBEKANNT
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Weltspartag – aber muss es immer Geld sein?

31. Oktober 2011 • Skurriles1 Kommentar zu Weltspartag – aber muss es immer Geld sein?

Der 31. Oktober ist bekanntlich Weltspartag, jedoch sind seine großen Zeiten wohl vorbei: keine langen Schlangen mehr vor den Banken, keine Kinder mehr, die ihre prall gefüllten Sparschweine mit glänzenden Augen am Schalter vorlegen und für ihr sauer erspartes Taschengeld ein fantastisches Spargeschenk entgegennehmen dürfen: denn die Krise hat auch schon die Jüngsten erwischt. Aber was tun, wenn kein Geld zum sparen da ist? Wir haben uns Alternativen überlegt, die man noch sparen könnte…

Luft

Was ist schon Geld wenn es um das Leben geht? Ganz klar: unser wichtigstes Gut ist die Luft – warum spart man also nicht in diesem Bereich ein bisschen ein? Mal ehrlich: brauchen Sie wirklich jeden Atemzug, den sie im Laufe eines Tages so machen? Warum nicht ein Wenig zurückstecken, und sich die Luft für später aufsparen? Unsere Berechnungen haben ergeben: wenn man sich nur jeden dritten Atemzug an einem Tag spart, dann könnte man mit der gesparten Luft etwa einen Heißluftballon füllen: na ist das nichts?

Floskeln

Immer wieder hört man den Satz „Spar dir die Floskeln!“, aber nur Wenige halten sich auch an diesen Imperativ. Warum also nicht wirklich einen Tag lang auf lieb gewonnene Worthülsen verzichten? „hilft nix“, „muss ja“, „mal unter uns“, „aber diesmal wirklich“, „alles im grünen Bereich“, „hübsches Kleid“ „wird schon“ lassen das Phrasenschwein immer praller werden (das ja selbst schon eine Floskel ist). Also, um eine Floskel zu vermeiden: weg mit alledem! Sie werden sich wundern, wie wenig man eigentlich sagt. Also langer Rede kurzer Sinn (denn in der Kürze liegt die Würze): das musste mal gesagt werden!

Zeit

Nachdem man uns heute eine Stunde Winterzeit geraubt hat, gilt es, diese irgendwie wieder rein zu bekommen: sich etwa nicht bei Facebook einzuloggen bringt schon eine Ersparnis von etwa drei Stunden netto aber auch Kleinigkeiten können einen Unterschied machen: wenn man statt Schnürschuhen welche mit Klettverschluss kauft spart man sich täglich eine Minute, wenn man in der morgendlichen Dusche gleichzeitig Kaffee trinkt und die Zähne putzt spart man sich gleich fünf Minuten. Ach ja: es empfiehlt sich, die gesparte Zeit auch wirklich fürs Nichtstun zu verwenden, denn wenn man die Zeit nützt war der ganze Aufwand ja umsonst.

Wasser

Probieren Sie doch einmal, einen ganzen Tag lang den Wasserhahn nicht anzurühren. Geduscht wird einfach gar nicht, statt Nudeln zu kochen legen Sie sich lieber ein Chef Menü in die Mikrowelle und getrunken wird ausschließlich Bier oder Wein – klingt schrecklich? Der Tag unterscheidet sich aber im Grunde genommen kaum vom normalen Alltag vieler WienerInnen.

Sparen sparen

Man könnte sich eigentlich auch einfach das Sparen sparen: Geld mit beiden Händen ins Volk werfen, Heizung auf Anschlag, Zeit verschwenden, baden und ständig atmen und dabei Floskeln raushauen – denn mal ehrlich: man lebt nur einmal.

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  1. nay sagt:

    schnorren!
    denn wer schnorrt – der spoat!

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