Kultur – Film / TV

Weihnachtsstern (c) Mautner stadtbekannt.at
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Weihnachtsfilme – das Best Of

18. Dezember 2014 • Film / TV

Weihnachtsfilme – das Best Of

Was wäre Weihnachten ohne die Filmindustrie? Jedes Jahr bringt Hollywood verlässlich den einen oder anderen Weihnachtsfilm heraus, mit vorliebe im Genre „Komödie“ oder noch schlimmer: „Romantic Comedy“. Wir haben die wenigen Klassiker die Bestand haben zusammengefasst.

 

Kevin – Allein zu Haus (1990)

Die kleine Nervensäge Kevin wird von seiner urlaubenden Familie zuhause vergessen – dafür rettet er ihnen immerhin das Haus samt Wertsachen und führt die Familie eines alten einsamen Mannes wieder zusammen. Herzerwärmend und mit viel Witz und Tempo spielt der kleine Macaulay Culkin die Rolle seines Lebens (Sorry – Richie Rich ist weit abgeschlagen). Unvergessen sind Szenen wie der entzückende Einkauf (Spielzeug „für die Kleinen…“), der Pizza-Einkauf mit dem Videotape und die Mikrowellen-Makkaroni mit Käse (die er ja gar nicht anrührt!) – das Bügeleisen auf den Kopf und die brennheiße Türklinke verursachen da eher Fremd-Schmerzen – und wie haben wir nicht alle gelitten! Kevin – Allein zu Haus ist nach wie vor ein Lieblings(weihnachts)film, also:„Den Rest kannst du behalten, du Drecksschwein!“

Kevin - Allein zu Haus (1990)

Der Grinch (2000)

Basierend auf der Geschichte „How the Grinch stole Christmas!“ von Dr. Theodor Seuss aus dem jahre 1957: Im Inneren einer Schneeflocke liegt das idyllische Dörfchen Whoville in denen die glücklichen und zufriedenen Whos leben. Aber sind alle Whos glücklich und zufrieden? Nein – Der Grinch (Jim Carrey), eine haarige grüne Kreatur mit einem Herzen aus Stein, wohnt ausgestoßen in den Bergen hoch über dem Städtchen Whoville. Generell missgelaunt und bösartig gibt es jedoch eine Sache, die ihm ganz besonders die Galle überlaufen lässt: fröhliche, zufriedene Menschen, am schlimmsten solche, die sich auf Weihnachten freuen. Also entwirft er einen besonders bösartigen Plan – er will Weihnachten stehlen.
Alles läuft nach Plan, bis der Grinch bei seiner Untat in flagranti von der kleinen Cindy entdeckt wird. Das Mädchen will Weihnachten aber nicht kampflos aufgeben – und der Grinch muss sich plötzlich mit den eigenen Ängsten und Komplexen auseinander setzen.

Der Grinch (2000)

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973)

1973 war ein gutes Jahr für den Film – Disneys Robin Hood, Bruce Lee’s „Der Mann mit der Todeskralle“ waren aber nicht alles – auch „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ kam in diesem Jahr heraus. Die tschechische Version des Grimmschen Cinderella-Märchens war eine der vielen klassischen DDR-CSSR-Märchenfilm-Koproduktionen und erfreut sich bis heute noch enormer Beliebtheit: jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr wird das Märchen von vielen Fernsehstationen ausgestrahlt. Die Handlung sollte bekannt sein, zusätzlich zum verlorenen Schuh hat die tschechische Variante noch die titelgebenden (natürlich verzauberten) drei Haselnüsse als Handlungsstrang. Allein für die Kostüme eine uneingeschränkte Empfehlung!

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973)

Santa Clause – Eine schöne Bescherung (1994)

Eine klassische Weihnachtskomödie aus dem Hause Disney. Genau am Heiligabend stürzt der echte Santa Claus vom Dach von Scott Calvin (Tim Allan), der per Visitenkarte informiert wird dass er beim Ableben des Weihnachtsmannes nun dazu verpflichtet ist, dessen Platz einzunehmen. Scott und dessen Sohn Charlie folgen den Anweisungen und finden sich in einem Rentierschlitten hoch über der Stadt wieder Richtung Nordpol. Nach wie vor glaubt Scott zu träumen, bis ihm Rauschebart und Kugelbauch wächst.
Eine schöne Geschichte über entfremdete Familien, den Sinn von Weihnachten und kitschig-schöne Nordpolansichten.

Santa Clause - Eine schöne Bescherung (1994)

Nightmare Before Christmas (1993)

Jack Skellington ist der Kürbiskönig des gruseligen Dorfes Halloween Town, in dem sich allerlei Gruselgestalten tummeln. Jack Skellington jedoch ist mit seinem Geisterleben unzufrieden, fühlt sich leer und unerfüllt und versinkt in Melancholie. Bei einem Spaziergang durch den unheimlichen Wald entdeckt er einen Baumkreis, bei dem jeder Baum für einen Feiertag steht. Der Baum „Christmas“ hat es ihm besonders angetan und er und seine Gruselkumpanen beschließen kurzerhand den Weihnachtsmann zu entführen und Jack Skellington ernennt sich zum neuen „Nikigraus“ um fortan Weihnachten von Halloween Town aus feiern zu lassen. Doch da die Monster keine Ahnung von Weihnachten haben füllen sie die Geschenke mit Fledermäusen und Leichenteilen – sehr zum Entsetzen der Menschen. Jack erkennt dass er als Weihnachtsmann nicht geeignet ist und widmet sich fortan wieder dem, was Halloween Town ausmacht: Angst und Schrecken verbreiten.
Ein schöner Anti-Weihnachtsfilm in Tim Burton Manier.

Nightmare Before Christmas (1993)

Weihnachten mit Willy Wuff (1994)

Alle Jahre wieder holt ihn das Fernsehen hinter dem Ofen hervor: Willy Wuff, den zotteligen sprechenden Promenadenmischling von der Autobahnraststätte. Sein Versuch, eine Bleibe für zwei ausgesetzte Welpen zu finden, führt über einen mit Sambatänzern gefüllten Bus und ähnlich absurden Stationen in eine abgelegene verschneite Berghütte. Pünktlich zum Fest der Liebe streiten sich dort die Erwachsenen (Ulrich Pleitgen, Gisela Schneeberger) und der arme Sohn hört zu und leidet. Aber Willy Wuff, klüger als Komissar Rex und mit einem größeren Herz als Lassie, hat wie immer eine Lösung parat. Und am Ende liegen sich alle Zwei- und Vierbeiner in den Armen und Hundepfoten.

Weihnachten mit Willy Wuff (1994)

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