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Was wurde eigentlich aus… den Taxi Orange Stars?

19. Jänner 2011 • Skurriles4 Kommentare zu Was wurde eigentlich aus… den Taxi Orange Stars?

10 Jahre und zwei Monate ist es nun her, dass die erste Staffel der ORF-Reality-Sendung Taxi Orange über die Bühne ging – und das Leben einiger Kandidaten nachhaltig verändert hat. Aber wo sind die Damen und Herren aus dem Kutscherhof eigentlich heute? Wir haben recherchiert…

Max Schmiedl konnte wohl als Einziger wirklich von der Sendung profitieren. Nachdem er die Siegermillion dem Verein „Möwe“ spendete, brachte er ein relativ erfolgreiches Album heraus, wurde ATV-Sport-Moderator, Comedy-Star bei „echt fett“ und wirkte beim ORF-Flop „Mitten im 8ten“ sowie in diversesten Fernsehfilmen mit. Heute betreibt er ein Unternehmen für Filmrequisitenverleih. Erfolgsfaktor: 10/10.

Andrea „Magenta“ Konrad schrieb später für das VOR-Magazin und wurde Mitglied im ORF-Stiftungsrat, aus dem sie 2006 ausschied. Danach fing sie ein Kunststudium an, welches sie vor kurzem abschließen konnte. Immerhin! Erfolgsfaktor: 6/10.

Robert „Mama“ Höchtl der einzige homosexuelle Kandidat der Serie (war das damals eigentlich noch ein Skandal?) war in der zweiten Staffel immerhin als Jurymitglied tätig. Sonst wurde es eher still um ihn. Erfolgsfaktor: 3/10.

Walter Pirchl – genannt „Wazzinger“ – gelangte zu eher trauriger Berühmtheit. Nein, nicht wegen seiner kurzen Partnerschaft mit Barbara Karlich, mit der er auch den Bestseller „mit Vollgas bergauf – Wazzingers crazy life“ schrieb, sondern wegen Geldstreitigkeiten und Betrugs- und Veruntreuungsvorwürfen über €70.000 wegen Engagements als BZÖ-Wahlhelfer(!) – unter anderem sang Wazzinger das Westenthaler-Lied „Wir halten zam für unser Heimatland“(!!). Aber damit nicht genug, in weiterer Folge wurden ihm noch Gewaltausbrüche gegen seine Freundin und sexueller Missbrauch von zwei Unmündigen zur Last gelegt: Vorwürfe, von denen er aber mittlerweile freigesprochen wurde. Erfolgsfaktor: -10/10.

Hansjörg Trenkwalder gründete damals mit dem „Wazzinger“ die Popband Crazy Orange – mit dem Hit „Tirol du bist mein Heimatland“ und ähnlichen Schmankerln konnte man sich immerhin irgendwie in die Charts schummeln. Heute ist „Hansi“ Tierarzt – vom Schlagerstar eine hundertprozentige Verbesserung. Erfolgsfaktor: 7/10.

Christoph „Chris“ Kornschober, seines Zeichens Mädchenschwarm und Leonardo DiCaprio für Arme, lebt heute in München und hat es immerhin zu einer kleinen TV-Karriere gebracht: er stand 2005 und 2006 als Schauspieler bei „Julia – Wege zum Glück“ und bei der RTL-Soap „Ahornallee“ vor der Kamera. Erfolgsfaktor: 7/10.

Dodo Roscic selbst – die Moderatorin der Sendung – hat heute einen Posten hinter der Kamera: in der ORF Entwicklungsabteilung wird sie vermutlich für ihre Leistungen relativ gut bezahlt – vermutlich sogar zu gut, wenn man sich die letzten ORF-Entwicklungen ansieht. Erfolgsfaktor: 8/10

Der Rest der Kandidaten, Marion Broser, Reinhard Leopold, Linda Naar, Sabine Schweinzer, Renate Unger und wie sie alle heißen, fahren – wenn sie nicht gestorben sind – vielleicht heute noch Taxi, oder sie gehen ihren alten Berufen nach, sofern sie vorher welche hatten. Erfolgsfaktor: 0/10.

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4 Antworten auf Was wurde eigentlich aus… den Taxi Orange Stars? – Verstecken

  1. jehova sagt:

    kinder…
    wie die zeit vergeht… ich hab damals sogar für den chris angerufen, und meine mutter für die magenta… hahahaha

  2. ina sagt:

    witzige sache
    meine favoritin war ja damals die magenta.

  3. Florian sagt:

    wahsinn!
    ich hätte mich an keinen mehr erinnert, obwohl ich grosser fahn dieser serie war. ich war sogar vorm eingang, um die "stars" zu berühren 😉

  4. OurThings sagt:

    Moment
    Die Marion Broser ist auch bei ATV in der Online-Redaktion…

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