Wien

Sozialer Whirlpool (c) STADTNEKANNT Mehofer
Sozialer Whirlpool (c) STADTNEKANNT Mehofer

Was ist eigentlich ein Sozialschmarotzer?

24. Jänner 2018 • Wien

Von Durchschummlern, Scheinasylanten und anderem Gesocks

Auf Wikipedia wird der Begriff Sozialschmarotzer als ein seit etwa Ende der 1970er Jahre verwendetes Schlagwort für Menschen definiert, denen von gewissen Gesellschaftsmitgliedern vorgeworfen wird, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen und damit eine andere soziale Gruppe (z. B. einen Sozialstaat oder eine Solidargemeinschaft) auszubeuten.

Seit einigen Jahren wird dieses Wort geradezu inflationär von Privatpersonen als auch in der Politik verwendet. Was man vor zehn Jahren noch dachte und allenfalls nach dem dritten (sic!) Bier am Stammtisch von sich gab, hat mittlerweile Eingang in den Wortschatz aller Schichten zu allen Anlässen gefunden. Es wird nicht mehr als unschicklich empfunden, sich beim Champagnerempfang der Stiftungs-Charity in Abendrobe über das gemeine sozialschmarotzende Volk zu echauffieren.

Diejenigen, die als Sozialschmarotzer bezeichnet werden, sind bei genauerem Hinsehen nicht unbedingt die Gewinner der Gesellschaft. Auch gibt es eine scheinbare Hierarchie unter den Sozialschmarotzern, die wir hier vorstellen möchten.

 

Who’s who

In unserer Serie über Sozialschmarotzer und Durchschummler stellen wir euch alle Gruppen vor, die laut Kanzler und Witzekanzler unser Sozialsystem nur ausnutzen und es daher nicht verdienen:

Scheinasylanten und Wirtschaftsflüchtlinge
Asylanten und Gastarbeiter
Arbeitsscheue, Owezahrer und Tachinierer
Jugendliche und Studenten
Kinderlose Frauen
Pensionisten
Alkoholiker und Drogensüchtige
Kranke und Behinderte
Erben und Lottogewinner
Babies und Kinder

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