Wien – Leben

Citroen grand c4 picasso Front (c) STADTBEKANNT Adamek
Citroen grand c4 picasso Front (c) STADTBEKANNT Adamek

Von Wien bis zur Wiesn mit dem Citroën Grand C4 Picasso

21. September 2014 • Leben, Unterwegs

Roadtrip nach München

Jährlich kommen mehr als sechs Millionen Besucher zum Oktoberfest nach München. Manche, um sich volllaufen zu lassen, andere, um bei Liedern die nur aus einem Satz und Refrain bestehen ihr ungezügeltes gesangliches Können zu beweisen. Die meisten wohl aber wegen beidem.

Eine Woche bevor auf der Wiesn offiziell „o’zapft wird“, haben wir uns mit dem Citroën Grand C4 Picasso auf den Weg nach München gemacht, um ein Oktoberfest-Bier zu trinken und der Patronin Bavaria zuzuprosten, ohne dabei angekotzt zu werden. Denn bei 6,5 Millionen Maß Bier kommt das leider schon mal vor.

München Bavaria Statue (c) STADTBEKANNT Adamek

München Bavaria Statue (c) STADTBEKANNT Adamek

Sechs Maß bitte!

Sechs Maß Diesel brauchte übrigens der Grand C4 Picasso als wir mit kaum 1.500 Touren über den Bavariaring fuhren und uns die gesamte Theresienwiese von außen ansahen. Damit kommt man auf 100 Kilometer gerechnet übrigens billiger weg als mit einer Maß Bier am Fest. Dieses Jahr wurde nämlich die magische 10 Euro Grenze durchbrochen. Wer nicht so weit für das Bier fahren und obendrein noch sparen will, bekommt das Paulaner Oktoberfestbier auch in einigen großen Wiener Supermärkten für einen Euro pro Dose. Das wussten wir allerdings erst nachdem wir uns über das Fassungsvolumen des großen Kofferraums gefreut und auf den Heimweg gemacht hatten.

Citroen grand c4 picasso Seite (c) STADTBEKANNT Adamek

Citroen grand c4 picasso Seite (c) STADTBEKANNT Adamek

Ein echter Picasso?

Auf der Fahrt wurden wir und das Bier aber etwas durchgeschüttelt. Denn auch wenn man im Grand C4 bei langsamen Geschwindigkeiten wie in einer Sänfte fährt, werden kurze Stöße besonders bei hoher Geschwindigkeit gnadenlos an Fahrer und Fahrgäste weitergegeben (und Bierdosenöffnen wird nach der Fahrt zum russischen Roulette). Nicht einmal die angenehmen Vordersitze mit Massagefunktion können das kaschieren. Aber nicht nur bei den Sitzen macht man im Grand C4 ein bisschen auf Premium, auch die beiden großen Displays, die verbauten Kunststoffe und das Panoramaglasdach führen diesen Gedanken fort. Leider kann man in den beiden hinteren Reihen den Luxus nicht ganz so genießen, zu kurz sind die Beinauflagen der Sitze. Als Entschädigung gibt es aber kleine Tische und eine Leselampe in den Rückenlehnen der Vordersitze.

Lenkrad Citroen grand c4 picasso (c) STADTBEKANNT Adamek

Lenkrad Citroen grand c4 picasso (c) STADTBEKANNT Adamek

Vom Stillstand weg braucht der Citroën 9,8 Sekunden auf Tempo 100, und beschleunigt dann theoretisch weiter bis 210 km/h. Das will man aber eigentlich nicht. Viel schöner ist es im sechsten Gang mit niedriger Drehzahl dahinzugleiten (es sei denn es kommt eine Rille, dann war‘s das mit dem Gleiten). Das geht auch zu siebt noch ganz passabel und ist die eigentliche Bestimmung eines solchen Mini-Vans. Wenn das Abstandsradar jetzt noch einen Tick intuitiver zu bedienen wäre, würde man überhaupt nur noch Autobahn fahren wollen.

 

STADTBEKANNT meint

Pro: Viel Platz bei moderaten Außenmaßen, hohe Variabilität, modernes Cockpit, kraftvoller Motor, passabler Verbrauch.
Contra: Kurze Stöße von der Fahrbahn werden ungefiltert an die Fahrgäste weitergegeben, kurze Beinauflage hinten, Touchscreen reagiert langsam, teils umständliche Menüführung
Citroën Grand C4 Picasso BlueHDI 150 6-Gang Exclusive | ab € 32.850,-
Länge: 460 cm | Gewicht: 1.560 kg | Kofferraum: 645 – 1.843l | 1.997 ccm, 4-Zylinder-Turbodiesel | 6-Gang-Schaltgetriebe | Frontantrieb | 110 kW (150 PS) | 370 Nm | 0-100 in 9,8 s | Vmax 210 km/h | MVEG-Verbrauch: 5,2/3,8/4,3 | CO2 110 g/km | Verbrauch im Test: 6,0l

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