Wien – Grätzltipps – 2. Leopoldstadt

Augarten Eingang Flakturm (c) STADTBEKANNT
Augarten Eingang Flakturm (c) STADTBEKANNT

Von früh bis spät im Augarten

26. August 2017 • 2. Leopoldstadt, Parks & Brunnen

Barocke Gartenanlage

Auf mehr als 52 Hektar erstreckt sich mit dem Augarten einer der größten und schönsten Parks der Stadt. Seine interessante Geschichte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, aber auch heutzutage ist noch immer allerhand los: Events, Sportstätten, Lokale und Kultureinrichtungen. Das und mehr gibt es in der ältesten barocken Gartenanlage Wiens.

 

Massige Zeitzeugen

Den Anfang nahm ein hübsches Jagdschlösschen im Jahr 1614 mitten in der beinahe unberührten Auenlandschaft. Seitdem hat sich Einiges getan und seit 1775 ist der Garten dank Josef II für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Erscheinungsbild prägen vor allem die beiden im Zweiten Weltkrieg erbauten Flaktürme. Eine Sprengung in den 60er Jahren schlug fehl, weshalb sie nun noch immer als stumme Zeitzeugen an die Schrecken des Krieges erinnern.

Augarten Flakturm (c) STADTBEKANNT

Augarten Flakturm (c) STADTBEKANNT

Laufen, Treten, Schlagen, Kraulen

Wem schon schwindlig ist vom ewigen Im-Kreis-Joggen in den kleinen Wiener Parks, der hat mit den riesigen Ausmaßen des Augartens ein wahre Freude. Aufgrund der großzügigen Freiflächen eignet sich der Park überhaupt hervorragend für fast alle Sportarten. Auch einen öffentlichen Beach-Volleyballplatz gibt es, dieser ist aber an schönen Tagen heiß umkämpft. Wenn es einmal zu heiß wird, ab ins Freibad! Dies ist besonders familienfreundlich, weil es ein Kinderfreibad ist und deshalb eher weniger zum Sporteln als vielmehr zum Abkühlen gut.

Augarten Laufen (c) STADTBEKANNT

Augarten Laufen (c) STADTBEKANNT

Augarten als Wohnzimmer

Die Wiener lieben ihren Augarten und viele verbringen dort ihren halben Sommer. Ob einfach nur in der Sonne brutzeln, Boule oder Kubb spielen, Slacklinen oder Picknicken: Langweilig wird es hier nie. Und das schöne: Abseits der Touristenmagneten Schönbrunn oder Prater ist hier genug Platz für jeden und es tritt sich niemand auf die Füße.

Augarten Liegewiese (c) STADTBEKANNT

Augarten Liegewiese (c) STADTBEKANNT

Bunkeressen

Um es den halben Sommer lang dort auszuhalten muss natürlich auch gegessen und getrunken werden. Wer sich selbst Nichts mitnimmt, geht am besten in die Bunkerei. Ein schlichtes unaufgeregtes Lokal mit schöner Sicht auf den Flakturm. Essen, Service und Atmosphäre werden vielerseits gelobt. Wer es etwas pompöser mag: Das Café Augarten ist in ehrwürdigen alten Mauern untergebracht. Allerdings verspricht das Äußere ein bisschen zu viel: Das Essen und der Service lassen zu wünschen übrig.

Augarten Bunkerei Eingang (c) STADTBEKANNT

Augarten Bunkerei Eingang (c) STADTBEKANNT

Veranstaltungen

Dass der Augarten ein beliebter Veranstaltungsort ist, liegt nahe. So bemüht sich vor allem auch die Bunkerei, den Gästen etwas zu bieten: Ob Flohmärkte oder „Silent Music“, hier wird vor allem auf Entspannung gesetzt. Um ebendiese geht es auch den zahlreichen Yogis und Yoginis, die den Park regelmäßig bevölkern. Spätestens seit der jährlich stattfindenden Yoga-Convention ist der Garten deshalb einer der diesbezüglichen Hotspots.

Augarten Zaun (c) STADTBEKANNT

Augarten (c) STADTBEKANNT

STADTBEKANNT meint

Der Augarten ist also ein Fixpunkt für alle, die gerne im Grünen sind. Gottseidank hat Wien neben diesem zahlreiche weitere schöne grüne Flecken, wo es sich übrigens auch hervorragend frühstücken lässt! Nicht nur im Park, sondern auch darum herum kann man eine schöne Zeit verbringen. So ist im Süden der ausgesprochen nette Karmelitermarkt und im Norden das nicht weniger ansprechende Wallensteinviertel.

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Wiener Augarten

Wiener Augarten
1020 Wien

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