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Von den Ursprüngen bis AEIOU

1. August 2014 • Unnützes Wienwissen

Die Frühzeit der Habsburger (ca. 1250-1450)

Am 26. August 1278 begegnen sich auf dem idyllischen Marchfeld zwei imposante Ritterheere und zwei Könige: Ottokar II. und der römisch-deutsche König Rudolf I. Der böhmische König und der Spross des Schweizer Adelsgeschlechts Habsburg stehen sich nicht zum ersten Mal gegenüber. Man bekriegt sich schon lange genug.

Nach ein paar Stunden erbitterten Kampfes ist Rudolf Sieger – und Ottokar tot. Rudolf I. von Habsburg nutzt die gewonnene Schlacht als Gelegenheit zum Aufstieg: 1282 setzt er seine Söhne Albrecht und Rudolf als Herzöge von Österreich ein. Es ist dies der Beginn der jahrhundertelangen Herrschaft des Hauses Habsburg, die erst 1918 enden sollte.

Auch wenn die Habsburger die römisch-deutsche Königskrone in den Folgejahrzehnten zunächst nicht gegen die Luxemburger und Wittelsbacher behaupten können, wächst Österreich. 1335 kommen Kärnten und Krain dazu, 1365 Tirol. 1358 wird Österreich dank Urkundenfälschung zum Erzherzogtum erhöht. Das 14.Jahrhundert vergeht geprägt von inner-habsburgischen Brüderkriegen und Zwistigkeiten.

Mit Herzog Albrecht V. (als röm.-dt. König Albrecht II.) ergattert das Haus Habsburg 1438 die Königskrone zurück. Auch die Königreiche Böhmen und Ungarn fallen ihm durch Erbe zu. Obwohl die Habsburger diese Länder nicht lange halten können, ist für die Nachfolger ein Ziel festgesteckt: Die Herrschaft auch nach Osten auszudehnen.

Erster Kaiser des Heiligen Römischen Reiches wird Albrechts Sohn Friedrich, der als Friedrich III. (“AEIOU”) und Vater des späteren Kaisers Maximilian I. die Geschichte prägen sollte.

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