Veranstaltungen – Festival

Viennale 2017 Gartenbaukino Eingang (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer
Viennale 2017 Gartenbaukino Eingang (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

Viennale Eröffnung 2017

22. Oktober 2017 • Festival, Film, Film / TV

55. Saison der Viennale

Das internationale Filmfestival startete in seine 55. Saison, es ist die erste Viennale nach dem Ableben von Direktor Hans Hurch. Einen Überblick, Infos zum neuen Festivalzentrum und zu zwei Filmen des heurigen Programms, „Western“ und „Licht“, lest ihr hier.

 

Festivalüberblick

Mit der Eröffnungsgala und der Komödie „Lucky“ von Regisseur John Carroll Lynch begann die diesjährige Viennale, wie gewohnt im Gartenbaukino. In den kommenden 14 Tagen, bis 2. November, heißt es nun Bühne frei für 300 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, wie üblich gezeigt in unterschiedlichen Kinos der Stadt. Auch heuer machen Tributes, Special Programs und Retrospektiven das Angebot des Festivals komplett. Mehr zum heurigen Programm oder dem diesjährigen Stargast gibt es hier zu erfahren.

Viennale 2017 (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

Viennale 2017 (c) STADTBEKANNT

Neues Festivalzentrum

Nicht unbedingt nur für Filme ist die Viennale bekannt, schließlich werden jedes Jahr zahlreiche Parties, Events und Diskussionen veranstaltet. War der Austragungsort dafür während der vergangenen fünf Jahre immer die „Alten Post“ in der Dominikanerbastei, ist das Festivalzentrum mit der Kunsthalle Wien im Museumsquartier heuer erstmals in einer neuen Location. Hier gibt es täglich von 18:00 bis 4:00 Uhr Morgens ein breites Angebot, wie etwa die Präsentation von Essays, Interviews und Kurztexten des verstorbenen Viennale-Direktors Hans Hurch. Bei allen Veranstaltungen und Konzerten ist der Eintritt kostenlos.

Viennale 2017 Gartenbaukino Foyer (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

Viennale 2017 Gartenbaukino (c) STADTBEKANNT

Filmreview zu „Western“ von Valeska Grisebach

Eine Gruppe deutscher Arbeiter baut im bulgarischen Hinterland ein Kraftwerk. Zwischen dem Neuen unter ihnen und der restlichen Truppe will die Chemie nicht so recht stimmen. So beginnt sich etwa die Geschichte eines stillen, zurückhaltenden Mannes zu entwickeln, der woanders einfacher Anschluss findet und so selbst auch anders wird. Auf vielfältige Weise beleuchtet „Western“ das Verhalten unter Fremden und zeigt dabei Aspekte, wie Nationalität und Anpassung auf ganz eigene Art. Sehr zu empfehlender Film mit tollen Darstellern!

Viennale 2017 Gartenbaukino (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

Viennale 2017 Gartenbaukino (c) STADTBEKANNT

Filmreview zu „Licht“ von Barbara Albert

„Licht“ spielt in Wien im Jahr 1777 und erzählt die Geschichte der jungen Maria Theresia Paradis. Sie gilt als Ausnahmetalent am Klavier, verlor jedoch in früher Kindheit ihr Augenlicht. Aufgrund erfolgloser Behandlungen wird sie zu einem unkonventionellen Arzt geschickt. Das Augenlicht kehrt langsam wieder, doch ihr Können am Klavier scheint nun zu verschwinden. „Licht“ wird vor allem durch die Hauptdarstellerin, Maria Dragus, bemerkenswert. Ihre Mimik, ihre Augenbewegungen tragen die Geschichte stellenweise alleine. Gelungener Film mit farbgewaltiger Bildsprache!

 

VIENNALE
19. Oktober bis 2. November 2017
Tickets sind online, telefonisch und an den Vorverkaufsstellen erhältlich. Das vollständige Programm gibt es auf www.viennale.at.

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