Essen & Trinken

Essen und Trinken 2011

Unsere kulinarischen Highlights 2011

29. Dezember 2011 • Essen & Trinken, Ganz Wien aufgelistet

Gegessen hat stadtbekannt im vergangenem Jahr ziemlich viel: In Wien haben seit Jänner einige neue Lokale eröffnet, die mit innovativen Konzepten die gastronomische Landschaft etwas aufrüttelten. Aber auch die Wiener Kaffeehäuser und Wirtshäuser haben wir dieses Jahr mehrmals besucht, denn seien wir uns ehrlich: diese Gastro-Konzepte kommen einfach nie aus der Mode.

Im Jänner führten wir langsam aber doch unsere allwöchige Tradition des Brunchtipps ein, zwar gab es die schon 2010, aber die allsonntagliche Info um die besten Brunch- und Frühstückslocations in Wien wurde mit dem Brunchtipp institutionalisiert. Das Café Gloriette im 13. Bezirk beeindruckte uns besonders mit imperialem Flair.

Im Februar ging es heiß her: Es führte die Eröffnung von Cinnabon im 22. Bezirk zu ausufernden Diskussionen zum Thema Nussschnecke – Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Einig war man sich bei der Café Konditorei Ingrid Bürger schon eher – in der Faschingszeit gönnten wir uns einige der hier verkauften besten Krapfen in Wien.

Im März eröffnete anstelle der Bagel Station die Campus Suite unweit vom Schottentor. Ein gefundenes Fressen für StudentInnen, gibt es hier doch Snacks von Cheesecake bis zum Bagel. Mehr Bagels haben wir dann Ende März gegessen, und unsere Erkenntnisse im großen Bagel-Test niedergeschrieben.

Als es dann im April langsam wärmer wurde, haben wir uns dem Sommergetränk schlechthin angenommen (ja, wir waren etwas ungeduldig): Dem Radler. So wirklich darauf einigen, welcher nun der beste ist, konnten wir uns leider nicht. Dafür stimmten wir überein, dass die Guerilla Bakery auf jeden Fall eine Bereicherung für Wien darstellt.

Im Mai waren wir dann nicht mehr zu halten: Sonnenstrahlen! Wir zelebrierten das mit dem stadtbekannt Eis-Test (Wir geben zu, wir haben den härtesten Job der Welt). Ebenfalls ein toller Begleiter für den anstehenden Sommer war und ist das Foxy, Wiens erstem Frozen Yoghurt Lokal. Die Pie Factory im 9. Bezirk überzeugte uns kurz darauf, dass Kuchen wirklich nicht immer süß sein muss.

Im Juni nahmen wir kollektiv geschätzte 15 Kilo zu, und das nur wegen 12 Munchies am Aumannplatz. Denn Cheesecake-Brownie müssen wir uns zwar wöchentlich von den Hüften trainieren, aber es zahlt sich aus. An den ersten lauen Abenden entdeckten wir die Terrasse des 25 Hours Hotels für uns – der Ausblick ist einfach atemberaubend.

Im Juli waren die Wiener GastronomInnen gar nicht mehr zu halten: gleich sechs (!) Eröffnungen weckten unsere Neugier, enttäuscht wurden wir kein einziges Mal. Das Fett + Zucker im 2.Bezirk befördete weiteres Fett auf unsere Hüften, Edie und Marie hatte den selben Effekt, Kurt Frozen Yoghurt lockte uns in den 1. Bezirk, über den Sommer begleitete uns das H.A.P.P.Y. Kuchenloch, im Franzosen Le Troquet erholten wir uns langsam von unserem Zuckerschock und die vegetarischen Köstlichkeiten aus dem Yamm! machten den Juli doch noch zu einem recht gesunden Monat.

Im August erfreuten wir uns am nagelneuen Corbaci im Museumsquartier und frühstückten munter in einer von Wiens besten Frühstückslocations: Dem Breakfast Club.

Mit der Eröffnung der Bubble Tea Station am Schottentor endete im September unser Sommerloch, das Victus und Mili servierte uns köstliche mediterran-österreichische Küche und im La Pâte erinnerten wir uns an glückliche Tage aus unserer Kindheit, als Langos noch das größte war (Eigentlich hat sich daran wenig geändert).

Im Oktober wurden wir, vielleicht beeinflusst vom Ende des Sommers, wieder etwas bodenständiger und widmeten uns einem ausführlichen Bericht zur Wiener Kaffeehauskultur und informierten euch außerdem, wo in Wien (ganz Oktoberfest-gerecht) Weißwurst serviert wird.

Der November begann für uns mit Wiener Institutionen für vegane Küche, mindestens genauso begeistert waren unsere LeserInnen von biofrische.net, der gesunden Alternative zu altbekannten Pizza- und Asia-Lieferservices. Ein bisschen gesündigt haben wir bei Fruth, Wiens bester Pâtisserie, und ordentlich zugelangt bei Alex.Anders, dem Lokal für Running Tapas.

So schnell ging 2011 vorbei, und trotz all den kulinarischen Ergüssen seit Jänner haben wir auch im Dezember munter weiter getestet, zum Beispiel im Zweitbesten im 4. Bezirk, das eigentlich Erstbester heißen sollte. Im Café Kurzweil fühlen wir uns jetzt schon fast wie Zuhause, und zu guter letzt schickten wir euch auf eine kulinarische Weltreise durch Wien.

Für 2012 wünschen wir uns mindestens ebenso viele kulinarischen Highlights, die Newcomer 2011 haben der gastronomischen Landschaft in Wien alles andere als geschadet. Am laufenden halten wir euch mit unserem Lokalführer, alle Infos zu Frühstück und Brunch in Wien findet ihr hier.

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