Kultur – Literatur

Johann Strauss Sohn (c) stadtbekannt.at
Johann Strauss Sohn (c) stadtbekannt.at

Unnützes WienWissen – Musik

19. Mai 2015 • Literatur

Verborgenen Anekdoten und Geschichten aus den Tiefen der Musikwelt

Wien und die Musik. Wer denkt da nicht an den Glanz längst vergangener Zeiten, an Mozart am Klavier, an grandiose Symphonien und unbeschwerte Walzerseligkeit?

Aber da ist viel mehr. Verborgene Anekdoten und Geschichten aus den Tiefen der Musikwelt zeigen, dass es durchaus nicht immer elegant und gesittet zugegangen ist in Wien. Wir haben uns durch die schillernde Oberfläche gegraben und so einiges gefunden: Interessantes, Imposantes, Schönes, Obszönes, Krawalle, Skandale, Amouröses, Amüsantes und Pikantes.

 

Klassik-Stars einmal anders

Mit besonderer Hingabe haben wir uns die Marotten der großen Komponisten vorgeknöpft. War der meisterhafte Ludwig van Beethoven etwa grantig auf seine Haushälterin, konnten schon einmal die Eier fliegen. Zwar nur, wenn sie nicht frisch genug waren, aber immerhin. Auch Wolfgang Amadeus Mozarts Briefe an seine Cousine können sich sehen lassen. Diese sind zwar nicht von grantigem Ton, dafür aber prall gefüllt mit unanständigem Vokabular und derb-pubertären Witzchen mit Fokus auf die untere Körperhälfte. Bei diesem Humor darf man annehmen, dass Mozart auch jener japanische BH getaugt hätte, der beim Öffnen die “Kleine Nachtmusik” spielt.

 

Gar nicht nett

Eine irrige Annahme besagt, Wiener Musik sei stets adrett, gemütlich und nett. Nicht wahr – schon im Jahr 1848 gab es Misstönendes zu hören. Die so genannten “Katzenmusik-Konzerte” wurden vor Fenstern unliebsamer Politiker abgehalten und waren eine Tortur für die Ohren. Im Jahr 1913 sorgt Zwölftonmusik im Konzerthaus für eine wüste Schlägerei, mehr als ein halbes Jahrhundert später tranchiert die Wiener Band Drahdiwaberl bei einem Auftritt ein Schwein und kakophoniert, was das Zeug hält. Apropos Schwein: Das hat sich auch in so manche Wiener Liedtexte eingeschlichen. Die besten Textpassagen zu den zentralen Themen Sterben, Drogen, Alkohol und Beschimpfen haben wir für euch zusammengetragen.

 

Jetzt kommt’s

In diesem Jahr ist Wien gleich doppelt im Brennpunkt der Musikwelt. Der 60. Song Contest steht vor der Tür. Nachdem uns Conchita Wurst im Vorjahr den Sieg beschert hat und weil wir es toll finden, das popmusikalische Europa plus Australien in der Stadthalle begrüßen zu dürfen, widmen wir der weltbekannten Großveranstaltung einige Geschichten. So sei etwa erwähnt, das es einen Österreicher gibt, der bereits sechs mal am Song Contest teilgenommen hat. Wer das ist, lassen wir euch aber selbst herausfinden. Genau wie ungezählte andere Unnützlichkeiten der Wiener Musikwelt, die in diesem Buch auf euch warten …

 

Unnützes WienWissen Musik

STADTBEKANNT
Holzbaum Verlag
9,99 Euro

Unnützes WienWissen Musik

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