Lifestyle – Skurriles

Computer (c) Mehofer stadtbekannt.at
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TV Serien und was wirklich dahinter steckt

23. Juli 2013 • Skurriles

Stadtbekannt deckt die geheime Agenda hinter den beliebtesten TV Serien auf!

Anna und die Liebe: Eine Langzeitstudie der TV Sender zum unendlichen Recycling. Die titelgebende Person spielt nicht mehr mit, ihre Geschichte ist erzählt. Was läge da näher als dieselbe Geschichte nochmals mit anderen Personen zu erzählen? Vieles möglicherweise, die TV Sender hoffen jedoch, dass die Quoten nicht abstürzen, um das unendliche Recycling des immer Gleichen zu schaffen. Wenn es im zweiten Durchgang gelingt, wird beim dritten Mal abermals dieselbe Geschichte erzählt. Das spart nicht nur Kosten für Drehbücher, auch die SchauspielerInnen sind unendlich wiederverwendbar. Nach dem zehnten Durchgang kommt einfach die Originalbesatzung wieder zum Einsatz, an die kann sich dann ohnehin niemand mehr erinnern.

Die große Chance: Nach einer kurzen Unterbrechung geht es bald weiter mit dem Kampf um Quoten. Neue Talente werden kommen und sich Jury und Publikum stellen. Neue Antitalente werden kommen und sich nach Strich und Faden blamieren. Spott und Hohn werden über ihren Köpfen niedergehen – und das alles tun sie sich freiwillig an. Wieder in der Jury mit dabei: Sido, berühmt-berüchtigter Prügelstar. Wird es nach Dominic Heinzl erneut Opfer geben? Oder werden die Angriffe sich diesmal aufs Verbale beschränken? Man wird sehen.

CSI: Miami: Gesponsert von der Sonnenbrillen-Industrie. Anders kann man sich Horatio Caine’s häufiges auf- und absetzen seiner Brille wohl kaum erklären. 

CSI: NY: Gesponsert vom Tourismusverband. Bei den vielen schönen Panoramafahren der Kamera überkommt jeden einigermaßen großstadtaffinen Menschen die Sehnsucht nach New York – und das, obwohl große Teile der Serie in Wirklichkeit in Los Angeles enstanden sind.

CSI: Vegas: Dieser Ableger der Franchise ist ebenso wie seine zwei Geschwister (Miami und NY) von der Absicht beseelt, junge Menschen für die Wissenschaft zu begeistern. Amerikanische Unis freuen sich über den Zulauf an Möchtegern-Spurenlesexperten.

Gossip Girl: Ein Geheimprojekt der Obama-Administration, um den Wunsch in der Bevölkerung nach Umverteilung ins Unermessliche zu steigern.

Grey´s Anatomy: Die Macher von Klinik unter Palmen wollten mit dieser Sendung bei einer neuen Generation erneut abcashen. Zu diesem Zweck wurden die Palmen durch Seattle ersetzt und Klaus Jürgen Wussow durch jüngere Götter in Weiß, ansonsten wurde alles beibehalten. Besonders bemerkenswert: die vielen tragischen Todesfälle unter den Ärzten. Doch wo Zuseher zutiefst verzweifelt weinen, lacht ein Darsteller: Endlich frei für andere Rollen.

Private Practice: Siehe Anna und die Liebe, selbes Konzept in den USA. Wir erzählen die gleiche Story einfach immer wieder, wird schon niemandem auffallen. Zur Tarnung lassen wir das ganze einfach an einem anderen Ort spielen. Vergleiche beispielsweise auch CSI.

Rosamunde Pilcher und Co: Wird vom ORF auf Wunsch der Parteien gezeigt, um die Reizschwelle für Spannung beim Publikum so hinab zu setzen, dass selbst die Diskussion der Klubobleute „Im Zentrum“ kaum noch langweilig wirkt.

Big Bang Theory: Ein Projekt der WissenschaftsministerInnen aller Länder, um Geeks und Nerds einzureden, dass sie ohnehin total beliebt sein werden und so endlich vermehrten Zulauf in Studien wie Informatik, Molekularbiologie, oder Naotechnik zu erzeugen.

Mein cooler Onkel Charlie: Nachdem Charlie Sheen nur noch mit Skandalen auffiel, hatte er endlich die zündende Idee, um sein Leben nicht ändern zu müssen und trotzdem weiter erfolgreich zu sein. Seither spielte er sich selbst, aber das ist ohnehin offensichtlich. Nach Charlie’s Tod in der Serie – Mr. Sheen wurde nach einigen Streitigkeiten von Warner Bros. gefeuert – stieg Ashton Kutcher ein. 

„Saturday Night Fever“: Nachdem ÖVP und SPÖ hauptsächlich von älteren Menschen gewählt werden, wird eine Agenda zur Entmündigung der Jugend vorbereitet. Saturday Night Fever soll diesen Wunsch mehrheitsfähig machen, mit bislang großem Erfolg.  Zum Drüberstreuen gibt es diverse Sommerspecials, in denen unsere Lieblingsparty"opfer" wahlweise Kroatien, Mallorca oder St. Tropez unsicher machen.

Beverly Hills 90210: In den USA laufen die Bush Steuersenkungen aus, die Republikaner wollen sie verlängern. Um das zu schaffen, muss der Bevölkerung klar werden, dass jemand mit 500.000 Dollar Jahreseinkommen nicht reich ist. 90210 beweist genau das jeden Tag.

How i met your mother: Carter Bays und Craig Thomas hatten eine geniale Idee für eine Serie, in der jemand erzählt, wie er seine spätere Ehefrau kennenlernte. Einziges Problem, sie hatten keine Idee, wie er sie tatsächlich kennengelernt hat. Darum passiert einfach immer irgendetwas, bis ihnen die zündende Idee kommt, wie er sie denn jetzt kennengelernt hat.

Sopranos: Projekt des Capo Seniorenvereins. Der Öffentlichkeit soll vermittelt werden, dass das Leben als Don ziemlich anstrengend ist und man sie auf Ihre alten Tage doch bitte in Ruhe lassen möge.

Desperate Housewives: Serie, die sich Eva Hernman ausgedacht hat, um ihr Buch zu promoten.

Simpsons: Serie der Atomindustrie, um uns darauf vorzubereiten, wie wir alle nach dem Super-GAU aussehen werden.

Lost: Projekt der katholischen Kirche, um eine säkularisierte Genration über Fragen nach Gott und dem Sinn des Lebens nachdenken zu lassen.

Topmodels: Weltweite Kampagne der IG Ernährungsberatung

True Blood: Eine Initiative des Blutspendedienstes in Zusammenarbeit mit HC Strache.

Mad Men: Die Kampagne „Rauchen ist cool Oida“ der Tabakindustrie.

Sex and the City: Dauerwerbesendung von Manolo Blahnik.

Keeping up with the Kardashians: Ein US – Häftling hat ja bereits geklagt. Eindeutig ein Programm zur Bestrafung im modernen Strafvollzug.  

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