Wien – Unnützes Wienwissen

Universität Wien (c) STADTBEKANNT
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Syphilis als Dauerbrenner

23. Mai 2016 • Unnützes Wienwissen

Universität Wien

Seit der Eröffnung der Universität Wien im 14. Jahrhundert florierte die Prostitution, denn die Studenten gaben sich nur allzu gerne den fleischlichen Genüssen hin. Leider verbreiteten sich so auch Geschlechtskrankheiten rasant. Vor allem die Syphilis wurde zum Dauerbrenner. Maximilian I. ließ deshalb eigens ein Spital für Syphilitker errichten.

 

Maria Theresia

Die katholische Regentin Maria Theresia war Prostituierten nicht gerade wohlgesonnen – weshalb die Freudenmädchen, einmal erwischt, mit heftigen Strafen gezüchtigt wurden. Kam es etwa vor, dass ein Freier mit der Syphilis angesteckt wurde, schnitt man der betreffenden Dame das Haar ab, teerte ihren Schädel und peitschte sie vor der Kirche aus.

 

Aktuelle Syphilis-Fälle

Im Jahr 2014 gab es 356 angezeigte und bestätigte Syphilis-Fälle in Wien.

 

Christoph Kolumbus

Christoph Kolumbus soll die Geschlechtskrankheit von seiner Amerikareise eingeschleppt haben.

 

Unnützes Wissen

Es gibt nichts nützlicheres als unnützes Wissen. Wir müssen es ja wissen – wir haben schon einige unnütze Bücher herausgebracht. Und wisst ihr was – die wären auch was für euch!

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