Wien – Grätzltipps – 6. Mariahilf

Gumpendorferstraße (c) stadtbekannt.at
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Stadtspaziergang: Haus des Meeres

28. Oktober 2013 • 6. Mariahilf, Grätzltipps, Parks & Brunnen

Mit Blick auf einen der Flaktürme, der sinnvoll ins Haus des Meeres umgewandelt wurde, spazieren wir vorbei am Kiosk Kaunitz, der womöglich schon vielen nachtaktiven StudentInnen den Abend gerettet hat. Denn als einziger Laden in der Umgebung hat er auch in den späten Abendstunden geöffnet.

Gegenüber liegt gleich das Apollo Kino, das 1904 als Theater fertiggestellt und 1929 in ein Kino umgebaut wurde. Wir sehen uns das Kinoprogramm im Vorbeigehen durch, denn für einen Kinobesuch ist es noch zu früh.

Stattdessen tauchen wir ein in das Reich des Meeres und bewegen uns hinter gesichertem Glas mit den Fischen fort. Ein Besuch im Haus des Meeres kann manchmal recht entspannend wirken und einen das hektische Leben an der Oberfläche vergessen lassen.

Vom Reich des Meeres kommen wir direkt in noch tiefere Abgründe, nämlich ins Reich der Folter. Das gruselige Foltermuseum, das auch keinen sonderlich einladenden Eingang besitzt, befindet sich direkt im Esterhazy-Park.

Nach diesem Schreck gönnen wir uns eine gemütliche Pause im Cafe Piérre. Das Cafe Pierre bietet einen kleinen aber feinen Auszug aus der vielseitigen französischen Küche und bietet somit den WienerInnen die Möglichkeit, sich abseits des Mariahilferstraßen-Trubels an der Côte D’Azur zu wähnen.

Die Cocktailbar Blue Lagoon, die zur Pizzeria Frascati gehört, bietet Kitsch „as Kitsch can be“. Soo viel blau, soo viele Spiegel und soo viele Plastikblumen auf einem Haufen gibt es sonst nirgends.

Wir gehen nun den Esterhazy-Park entlang und biegen in die Nelkengasse ein, um uns im Chimbiss den Magen noch voller zu schlagen.

Beenden werden wir den Spaziergang im Jenseits. Aber nicht, weil wir todmüde sind, sondern im Gegenteil, weil wir noch das Tanzbein schwingen wollen!

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