Wien – Leben

(c) Adamek stadtbekannt
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Stadtbekannt fährt mit dem Mazda6 zum Attersee

26. Mai 2013 • Leben, Unterwegs

Das sonnige Wetter war Grund genug die Sachen zu packen und loszufahren. Mit sportlichen Ambitionen und gemütlichem Ergebnis.

Pünktlich zum Gti-Treffen haben wir uns auf den Weg gemacht. Allerdings nicht nach Reifnitz am Wörthersee, sondern zum Attersee. Denn wenn auch schon zur Kaiserzeit die wirtschaftliche Prominenz lieber andere Gefilde aufsuchte, so residierten Künstler wie Klimt und Mahler nur zu gern am Ufer von Österreichs größtem Binnengewässer. Nichts anderes gilt für uns. Bevor hier Fragen über die Richtigkeit dieser Aussage laut werden sei kurz erwähnt, dass Boden- und Neusiedlersee zwar größer sind als der Attersee, jedoch nicht zur Gänze in Österreich liegen.

Eigentlich sind wir sportlich

Das warme Wetter spornte uns an Badehosen einzupacken und uns am Attersee unseren sportlichen Gelüsten hinzugeben. Während der zweieinhalb Stunden Fahrt malten wir uns aus, wie wir im Segelboot bei starker Kränkung nur so über den See schweben würden. Der aufkommende Regen machte diese Träume dann aber zunichte. Doch das Quartier war gebucht, also hieß es, das Beste draus zu machen.

Nicht aber wenn es regnet

Um den Frust wegzutrinken, haben wir uns erst mal in die American Bar Nußdorf begeben. Im Sommer ist hier richtig was los, ein paar kühle Drinks bekommt man jetzt aber auch schon. Wer lieber ein bisschen mehr Clubatmosphäre hat, kann stattdessen auch ins Liehmann in Seewalchen gehen und direkt am Wasser einen Cocktail trinken. Wie oben schon erwähnt war und ist der Attersee ein beliebter Urlaubsort für Künstler. In Erinnerung an einen der bekanntesten Gäste, wurde hier vergangenen Sommer das Gustav Klimt-Zentrum eröffnet. So kommt die Kultur an einem verregneten Wochenende auch nicht zu kurz. Schließlich ließen wir unseren Kurzurlaub im Gasthaus Wachtberg bei gutem Essen und einer – selbst bei Regenwetter – herrlichen Aussicht ausklingen. Wer im Sommer hier essen will, sollte aber unbedingt einen Tisch reservieren. Sonst muss man die Aussicht beim mitgebrachten Jausenbrot genießen.

Der Held des Urlaubs

Die ganze Reise wäre aber nicht möglich gewesen ohne unseren steten Begleiter, den Mazda6. Egal ob Autobahn, Uferstraße oder Serpentinen, wir haben in ihm überall eine gute Figur gemacht. Als Fahrer erfreut man sich an der knackigen Sechsgangschaltung, dem übersichtlichen Cockpit und der guten Bedienbarkeit des Multifunktionsdisplays. Ebenso am dynamischen Fahrwerk, das mit dem 165 PS starken Benziner fast ein wenig unterfordert wirkt. Als Beifahrer, besonders auf den hinteren Plätzen, profitiert man von der großzügigen Beinfreiheit im Mazda. Plus 25 Zentimeter Außenlänge gegenüber dem von uns getesteten 3er BMW machen das möglich.

In der getesteten Ausstattungslinie Revolution ist übrigens schon fast alles dabei was anderenorts noch angekreuzt und extra bezahlt werden will. Smart-Key, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Start-Stopp-Automatik, Spurwechselassistent und die fahrerdenunzierende Spurhaltekontrolle, die beim blinkerlosen Befahren einer Fahrbahnmarkierung die Musiklautstärke verringert und ein lautes Dröhnen durch das Auto schickt, damit auch jeder weiß, dass der Fahrer ein Verkehrssünder ist! Ebenfalls inklusive und erstmals in einem Auto in Verwendung ist ein Kondensator, der – deutlich schneller als eine Batterie – Energie durch die Motorbremswirkung aufnehmen und im Stillstand wieder an Klimaanlage und Co abgeben kann. Auf den den MVEG-Verbrauch hat dies keine Wirkung, da in der Messung keine Stromverbraucher aufgedreht sind, im Alltag soll dadurch der Verbrauch aber gesenkt werden. Einen direkten Vergleich haben wir zwar nicht, 7,6 Liter auf 100 Kilometer sind bei wenig Zurückhaltung für einen beladenen Benziner aber ein guter Wert.

Der Mazda6 in seiner neuesten Form ist ein praktisches und durchdachtes Auto und mit seinem bei voller Ausstattung deutlich niedrigeren Preis eine echte Alternative zur (deutschen) Konkurrenz. Der 2-Liter-Benziner fährt sich spritzig, bei höheren Geschwindigkeiten geht ihm aber ein wenig die Luft aus. Das Topmodell dürfte dieses Problem aber lösen.

Mazda6 2.0I Revolution ab € 34.190,- Länge: 487 cm, Gewicht: 1.382 kg, Kofferraum: 489 l, 2,0-Liter 4-Zylinder-Benzinmotor, 6-Gang-Automatikgetriebe, Frontantrieb, 121 kW (165 PS), 210 Nm, 0-100 in 9,1 s, Vmax 216 km/h, MVEG-Verbrauch: 7,5/4,9/5,9 (N), CO2 135 g/km, Verbrauch im Test: 7,6 l

Christoph Adamek

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