Lokalführer – Wienerisch

Cocktail (c) STADTBEKANNT Mautner
Cocktail (c) STADTBEKANNT Mautner

Spark

24. März 2011 • Wienerisch

Das Spark am Währinger Gürtel ist mittlerweile eine Wiener Institution geworden. Seit über zehn Jahren gibt es das von außen etwas unscheinbare Ecklokal, direkt neben dem Glaskomplex des WIFI. Das Spark war mal vor zehn Jahren ziemlich „in“, dann haben die Besitzer den Betrieb dort ziemlich schleifen lassen und die Qualität ließ nach. Jetzt ist es zum Glück in neuen Händen und somit wieder einladender, besser, schöner. Aber nicht zu überkandidelt schön.

Das Spark gehört zu jener angenehmen gastronomischen Sparte von Lokalen, die sich selbst nicht mit Designer-Interieur überladen und auch nicht krampfhaft versuchen, möglichst hip und trendy zu sein. Eigentlich hat das Spark etwas von einem Wohnzimmer, eine sehr persönliche, gemütliche Kaschemme ist das. „Unprätentiös“ wäre das Wort, das das Lokal wohl am besten umschreibt.

Deftige Hausmannskost…

Die neuen Besitzer sorgen auch wieder für das leibliche Wohl ihrer Besucher. Um den kleinen Hunger zu stillen bieten sich die zahlreichen überbackenen Brote an (3,30€-4,40€). Etwas mehr Appetit sollte man bei den Nockerl-Variationen mitbringen, die im Spark serviert werden: Egal ob Eiernockerl (5,60€), pikante Holzhackernockerl mit Speck und Pfefferoni (6,80€), Lauch-Käse-Nockerl (6,20€) oder doch lieber Schinkenfleckerl (5,90€), im Spark stimmen Preis, Qualität und Menge.

… und Absinth

Ein weiterer Grund das Spark zu besuchen ist die exorbinante Absinthauswahl. Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Arten Absinth: Absinth blanche, der erst unter Zugabe von Wasser seine typisch milchig-bläuliche Farbe erhält – „ La Bleue“ und Absinth verte, erhät seine Farbe durch Zugabe von stark chlorophyllhaltigen Pflanzen bei einem weitern Destillationsdurchlauf – „ La Fee Verte“. Mit 30 verschiedenen Sorten Absinth bewegt sich das Sortiment in Sachen "Grüne Fee" auf rekord-verdächtig hohem Niveau.

Hat man nun erst einmal angefangen, eine Sorte zu probieren, dann wird man mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit zurück ins Spark kommen, um die restlichen 29 Sorten zu probieren, Absinth war schließlich nicht umsonst das Lieblingsgetränk der Bohèmiens. Und das Sortiment wird ständig erweitert – zahllose Abende im Spark. Und wer gar nicht genug bekommen kann: Alle angebotenen Absinthsorten kann man auch flaschenweise im Lokal kaufen.

Im Sommer (von Mai bis September) gibt es übrigens auch einen kleinen Schanigarten, in dem man dem Absinthtrinken und Nockerlessen noch netter frönen kann.

 

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Spark



Das Spark am Währinger Gürtel ist mittlerweile eine Wiener Institution geworden. Seit über zehn Jahren gibt es das von außen etwas unscheinbare Ecklokal, direkt neben dem Glaskomplex des WIFI. Das Spark war mal vor zehn Jahren ziemlich „in“, dann haben die Besitzer den Betrieb dort ziemlich schleifen lassen und die Qualität ließ nach. Jetzt ist es zum Glück in neuen Händen und somit wieder einladender, besser, schöner. Aber nicht zu überkandidelt schön.

Das Spark gehört zu jener angenehmen gastronomischen Sparte von Lokalen, die sich selbst nicht mit Designer-Interieur überladen und auch nicht krampfhaft versuchen, möglichst hip und trendy zu sein. Eigentlich hat das Spark etwas von einem Wohnzimmer, eine sehr persönliche, gemütliche Kaschemme ist das. „Unprätentiös“ wäre das Wort, das das Lokal wohl am besten umschreibt.

Deftige Hausmannskost…

Die neuen Besitzer sorgen auch wieder für das leibliche Wohl ihrer Besucher. Um den kleinen Hunger zu stillen bieten sich die zahlreichen überbackenen Brote an (3,30€-4,40€). Etwas mehr Appetit sollte man bei den Nockerl-Variationen mitbringen, die im Spark serviert werden: Egal ob Eiernockerl (5,60€), pikante Holzhackernockerl mit Speck und Pfefferoni (6,80€), Lauch-Käse-Nockerl (6,20€) oder doch lieber Schinkenfleckerl (5,90€), im Spark stimmen Preis, Qualität und Menge.

… und Absinth

Ein weiterer Grund das Spark zu besuchen ist die exorbinante Absinthauswahl. Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Arten Absinth: Absinth blanche, der erst unter Zugabe von Wasser seine typisch milchig-bläuliche Farbe erhält – „ La Bleue“ und Absinth verte, erhät seine Farbe durch Zugabe von stark chlorophyllhaltigen Pflanzen bei einem weitern Destillationsdurchlauf – „ La Fee Verte“. Mit 30 verschiedenen Sorten Absinth bewegt sich das Sortiment in Sachen "Grüne Fee" auf rekord-verdächtig hohem Niveau.

Hat man nun erst einmal angefangen, eine Sorte zu probieren, dann wird man mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit zurück ins Spark kommen, um die restlichen 29 Sorten zu probieren, Absinth war schließlich nicht umsonst das Lieblingsgetränk der Bohèmiens. Und das Sortiment wird ständig erweitert – zahllose Abende im Spark. Und wer gar nicht genug bekommen kann: Alle angebotenen Absinthsorten kann man auch flaschenweise im Lokal kaufen.

Im Sommer (von Mai bis September) gibt es übrigens auch einen kleinen Schanigarten, in dem man dem Absinthtrinken und Nockerlessen noch netter frönen kann.

 

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