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Computer (c) Mehofer stadtbekannt.at
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Social Media Radar für Österreich

21. Oktober 2010 • Lifestyle

Digital Affairs beschäftigt sich vor allem mit neuen Medien und deren Nutzung in Österreich. Schon seit längerer Zeit bietet man Statistiken zur Facebook und Twitter Nutzung in Österreich an. Zu diesem Zweck hat man auch bereits Charts mit den österreichischen TwittererInnen, ihren FollowerInnen, ihren österreichischen FollowerInnen und vielen weiteren Daten erstellt.

Diese Vorgangsweise wurde nun weiter professionalisiert. Im Social Media Radar werden nun alle verfügbaren Daten zur Social Media Nutzung in Österreich gesammelt. Zurzeit werden Statistiken zu Facebook und Twitter angeboten, der Geo Dienst Foursquare soll demnächst folgen.

Der Radar bietet einen guten Überblick über Social Media in Österreich der so bisher nicht möglich war.

Schaut man sich die optisch wunderschön aufbereiteten Daten an, findet man einige interessante Ergebnisse. Wie kaum verwundern dürfte, ist Facebook mit großem Abstand die größte Social Media Plattform Österreichs. 2.100000 Facebook UserInnen gibt es in der Alpenrepublik, wobei diese Zahl interessanterweise seit Monaten stagniert. Vorerst scheint das Langezeit explosionsartige Wachstufem,m der Plattform also zum Stilstand gekommen zu sein, die umfangreiche Berichterstattung um Datenschutzprobleme bei Facebook dürfte dazu wohl das Ihrige beigetragen haben. Die Verteilung nach Geschlecht entspricht ca. der allgemeinen Bevölkerung. 51% Frauen gegenüber 49% Männern. Die unter 40 jährigen sind, wie wenig überraschen dürfte jedoch stark überrepräsentiert. Eine Mehrheit der Facebook Bevölkerung ist zwischen 13 und 29 Jahren alt, was auch nicht ganz der österreichischen Gesamtbevölkerung entspricht.

Auch ein Ranking der größten österreichischen Facebook Seiten bietet man an. Es ist allerdings noch keineswegs vollständig, jede/r kann jedoch sehr einfach selbst Seiten fürs Ranking empfehlen, was wir gleich mal getan haben. Red Bull ist die mit Abstand größte Seite mit fast 10. Millionen Fans, als Weltmarke spricht man allerdings auch ein internationales Publikum an. Mit rund 2500 Fans würden wir uns momentan rund um Platz 100 tummeln, viele Seiten fehlen aber wie gesagt noch. Das größte Medium Österreichs auf Facebook ist übrigens Ö3 mit mehr als 150.000 Fans. Der beliebteste Politiker HC Strache mit fast 70.000 Fans. Die beliebteste Einzelperson, nach Arnold Schwarzenegger, der ebenfalls sehr stark international operiert, ist Michael Niavarani mit 120.000 Fans.

Zu Twitter hat man schon detailliertere Ergebnisse. Mit 30.000 Mitgliedern in Österreich ist die Plattform immer noch sehr klein, wenn auch nach wie vor stark wachsend. Twitter ist im Gegensatz zu Facebook in Österreich aber auch kein Massenmedium, sondern findet hauptsächlich im studentischen Milieu hier wiederum besonders bei der unibrennt Bewegung, sowie bei JournalistInnen, in der Blogosphäre und bei Menschen die in den neuen Medien arbeiten und in der Werbewirtschaft Verwendung. Viele der TwitterantInnen können als Opinion Leader und MultiplikatorInnen bezeichnet werden.

Auf Twitetr ist stadtbekannt relativ groß und kommt mit 747 österreichischen FollowerInnen inzwischen auf Rang 60, was eine abermalige Ergebnisverbesserung im nunmehr dritten Twitter Ranking von Digital Affairs bedeutet. Stark überrepräsentiert unter den Top 100 Twitter UserInnen sind JournalistInnen, Grün-PolitikerInnen und BloggerInnen. Mit großem Abstand auf Platz 1 kommt Armin Wolf mit 6659 FollowerInnen, gefolgt von Robert Misik (2227), Ingrid Thurnher (1922), Martin Blumenau (1879) und Corinna Milborn (1725). Nur 24 österreichische TwiterantInnen haben mehr als 1000 FollowerInnen, für einen Eintrag in die Top 100 reichen 521 österreichische FollowerInnen aus.

Der Social Media Radar ist eine optisch, wie auch inhaltlich ansprechende Seite zur Social Media Nutzung in Österreich und für alle an dieser Materie interessierten, in Zukunft eine unverzichtbare Quelle der Information. Auch auf Facebook findet man den Social Media Monitor übrigens. Wäre ja auch seltsam sonst, irgendwie.

Foto: Copyright Digital Affairs.

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