Wien – Leben

Wien Ausblick Häuser (c) STADTBEKANNT
Wien Ausblick Häuser (c) STADTBEKANNT

Social Media und Know-how: Online-Auftritte großer Städte

30. Juni 2014 • Leben

Wer heutzutage in eine fremde Stadt reist, greift kaum noch zum Reiseführer. Stattdessen informiert er sich online über Freizeitangebote und Unterkünfte. Einer Umfrage zufolge sind sich 84 Prozent der Befragten sicher, dass sie ihr Handy mit in den Urlaub nehmen werden. Erst danach folgen Geldbörse und Getränke/Snacks mit 68 bzw. 64 Prozent. Doch die pure Informationsvermittlung ist nicht alles: Gleichzeitig erwarten User immer häufiger, dass Inhalte ansprechend präsentiert werden.

 

Dieser Trend scheint an einigen Institutionen jedoch vorbeigezogen zu sein. Beispielsweise wirkt www.stadt-salzburg.at, die offizielle Webseite der Stadt Salzburg, steril und wenig kreativ im Design. Trotz aktueller und informativer Artikel und Meldungen mutet die Webseite lieblos an. Dies ist zwar der Tatsache geschuldet, dass es sich dabei um eine offizielle Webseite handelt, doch etwas mehr Mut im Design hätte sicher nicht geschadet.

 

Zusätzlich zu den offiziellen Webseiten gibt es für die meisten österreichischen Städte aber weitere informative Webseiten. Für Salzburg existiert noch www.salzburg.info, das sich als offiziellen Reiseführer für Salzburg im World Wide Web bezeichnet. Und für Wien gibt es zusätzlich zu www.wien.gv.at die Seite www.wien.info, die sich zwar nicht als offizieller Reiseführer bezeichnet, aber klar einen touristischen Schwerpunkt aufweist.

 

Touristen erhalten auf den .info-Seiten Informationen, die für die meisten deutlich interessanter sein dürften als solche zu Wirtschaft, Verwaltung und Stadtentwicklung, beispielsweise die Kategorien Musik und Bühne, Hotels und Reiseninfos, Essen und Trinken oder Anreise und Verkehr.

 

Technisches Know-how und sicherer Webspace

Die Macher der Seite bieten aber nicht nur interessante Inhalte, sondern darüber hinaus Erleichterungen für den User. Dank einer Einbindung von Google Maps sind die Sehenswürdigkeiten leicht zu lokalisieren, und ein individueller Reiseplan kann problemlos erstellt werden und ist immer wieder online abrufbar. Zusätzlich werden die Webseiten in bis zu zwölf Sprachen angeboten. Außerdem sind die Seiten für die Nutzung von Smartphones optimiert und verfügen über eine mobile Variante.

 

Hinter den Webseiten stecken Tourismusverbände, die unabhängig von den offiziellen Seiten operieren. Sie verfügen über eigenen Webspace, der von einem seriösen Anbieter gestellt wird. Dadurch sind Schutz und Sicherheit der Daten garantiert. Der neueste Trend in diesem Bereich heißt HiDrive und steht in erster Linie für Webspace mit vielen Möglichkeiten für Multimedia Dateien.

 

In Zeiten von Social Media Marketing wird dieser Platz auch dringend benötigt. Denn mit einem Account bei Twitter und Facebook ist Social Media Marketing heutzutage noch nicht abgeschlossen. Einbezogen werden sollte auf jeden Fall ein eigener Youtube-Kanal, dessen Videos sich auch auf der Homepage wiederfinden sollten. Außerdem sollten auf der Seite Bilder der Stadt und möglicher Aktivitäten veröffentlicht werden, um Interessierte bei Pinterest anzusprechen. Und natürlich sollte auch dort ein eigener Kanal vorhanden sein. Eine Kommentarfunktion, um Nutzern den Austausch mit den Verfassdern der Inhalte zu ermöglichen, sollte ebenfalls vorhanden sein.

Bei Nutzern kommen die .info-Seiten gut an. Sie bieten nicht nicht nur eine mobile Nutzung, was heutzutage fast schon Standard ist, sondern auch unterschiedliche Nutzungs-und Teilungsmöglichkeiten.

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