Wien – Leben

Hummelbrunner (c) STADTBEKANNT
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Schöner Wohnen

23. September 2015 • Leben

Loslassen in den eigenen vier Wänden

Durch die ständige Berieselung mit Informationen durch das Fernsehen, Zeitschriften und Internet fühlen sich viele Menschen heutzutage überfordert.

Mitunter sind sie sich dessen nicht einmal bewusst, sondern leiden unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder innerer Unruhe. Gerade im Informationszeitalter lassen sich die Einflüsse von außen aber oft nur schwer abschalten. Umso wichtiger ist es für euch, dass ihr in euren eigenen vier Wänden einen Rückzugsort findet.

 

Ein leichteres und aufgeräumtes Leben

Um dort die notwendige Ruhe zu erleben, ist es wichtig, dass die Räume nicht überladen sind. Ein erster und notwendiger Schritt ist daher häufig, die Wohnung zu entrümpeln.

Wenn ihr euch damit beschäftigt, von welchen Gegenständen ihr euch räumlich trennen könnt, geschieht gleichzeitig eine Entlastung eurer Psyche. Immer mehr Menschen erfahren das und freunden sich mit einem minimalistischen Lebensstil an.

Besonders wenn euch schnell alles zu viel wird, solltet ihr euch mit dem Loslassen beschäftigen. Dadurch entstehen gleich mehrere Vorteile:

1. In der Wohnung ist wieder mehr Platz und sie ist aufgeräumter. Auf den ersten Blick ist häufig nicht sichtbar, wie viele Gegenstände sich hier befinden, die letztendlich überflüssig sind und euch keinen Wert bieten.

2. Nicht nur räumlich schafft ihr Ordnung, sondern ihr sortiert außerdem eure Gefühle. Es ist wichtig, in der Gegenwart zu leben und nicht beim Anblick des alten Teddys in die Vergangenheit abzudriften. Außerdem besteht kein Grund, Angst davor zu haben, dass mit dem Loslassen Erinnerungen an einen lieben Menschen verschwinden – die Erinnerungen bleiben und lassen sich jederzeit abrufen.

3. Bei einigen Gegenständen fällt es eventuell schwerer, sich zu trennen als von anderen. Letztendlich merkt ihr aber nach einer ausgiebigen Entrümpelungsaktion, dass ihr euch wesentlich leichter und befreit fühlt.

 

Den richtigen Zeitplan zum Entrümpeln

„Ich hab keine Zeit für großartige Aktionen“, denkt sich sicherlich der eine oder andere jetzt. Allerdings ist dies nicht notwendig – es gibt verschiedene Varianten, wie ihr das Entrümpeln in Angriff nehmen könnt.

1. Der perfekte Zeitpunkt zum Entrümpeln und Loslassen ist natürlich ein Umzug. Im Umzugsratgeber von Immowelt erfahrt ihr zehn wichtige Punkte, wie ihr Kartons mit den Gegenständen richtig verpackt. Schließlich soll nicht alles auf dem Müll landen, sondern ihr könnt einige Sachen auf dem Flohmarkt verkaufen, spenden oder im sozialen Kaufhaus abgeben.

2. Wer zwischendurch entrümpelt, nimmt sich jeden Tag nur 15 Minuten Zeit und räumt ein Regal, eine Ecke oder einen Teil im Wohnzimmerschrank auf. Ihr wundert euch garantiert, wie viel ihr in dieser kurzen Zeit schafft.

3. Das Wochenende bietet sich natürlich ebenfalls an, um einige Stunden damit zu verbringen. Hilfreich ist es dann, sich immer nur ein bestimmtes Zimmer vorzunehmen.

Loszulassen kann psychisch ziemlich anstrengend sein, sodass es ratsam ist, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Regal für Regal, Schublade für Schublade und Zimmer für Zimmer – eins nach dem anderen und ihr freut euch daran, wie es innerlich und äußerlich immer aufgeräumter wird.

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