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Computer (c) Mehofer stadtbekannt.at
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„Scheiß Internet“ Preis geht an Josef Ostermayer und Austro Mechana

27. November 2010 • Skurriles

Über den Preis haben wir schon berichtet, gestern war es dann so weit. Im Figurentheater Lilarum entschied eine Jury bestehend aus Nicole Kolisch, Jana Herwig, Manfred Bruckner, Thomas Thurner und Ingrid Brodnig wer den Preis, der aljährlich von monochrom an diejenigen vergeben wird, die "völlig unqualifizierte Statements gegen das Informationszeitalter in Wort und Tat" setzen.

  Benannt ist der Preis nach ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz, der im Herbst 2008 vom "Scheiß Internet",in das sich junge Menschen "verkriechen", schwadronierte und promt erster Preisträger wurde. Ihm folgten 2009 die Wiener Grünen, für die Christoph Chorherr mutig genug war, ihn sich auch persönlich überreichen zu lassen.

Auch heuer war die Qual der Wahl wieder groß. Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier, die Firma Kleiderbauer, Frank Schirrmacher, der Verein für Antipiraterie, Zukunftsforscher Mathias Horx und andere waren nominiert. Über den Preis „freuen“ konnte sich schließlich Medienstaatssekretär Josef Ostermayer, der stellvertretend für die österreichische Bundesregierung gewürdigt wurde. Verdient hat er sich den Preis durch das neue ORF Gesetz welches, als „Kniefall vor den österreichischen Verlegern“ die Futurezone „ein – wenn nicht das – wesentliche Online-Angebot des ORF“, geopfert hat.

Den Publikumspreis erhielt die Austro Mechana. Die eine Festplattenabgabe eintreibt, die seit Oktober verpflichtend ist und bis zu 43,74 Euro beträgt. Eingehoben wird das ganze natürlich weil, wie jeder weiß die Kids im scheiß Internet nichts anderes machen als permanent raubzukopieren. Pfui!

Auf der Seite von monochrom wird in Kürze eine Aufzeichnung von der Preisverleihung online gehen.

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