Lifestyle – Reise

Foto: Stadtbekannt
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Salzburg

21. März 2014 • Reise

Wir bewegen uns raus aus der Stadt, reisen gen Westen und statten der Mozartstadt Salzburg einen Besuch ab. Kaffee trinken im Bazar, schlendern in der Getreidegasse, ein Besuch im Museum der Moderne. Warum man die Salzburg unbedingt besuchen soll, werden wir euch in den nächsten Zeilen erklären.

 

Tee mit Eva & Adele
In Salzburg angekommen beschließen wir, einen Kaffee im Café Bazar einzunehmen um unseren Aufenthalt in diesem schönen Städtchen zu planen. Wir bestellen also Tee und Kaffee, uns gegenüber sitzen das Performance-Künstler Pärchen Eva & Adele. Wirklich schön ist es hier im Café Bazar an der rechten Salzachseite. Was wollen wir nun sehen von Salzburg? Meine Begleitung wollte immer schon einmal durch die geschichtsträchtige Getreidegasse flanieren. Toll, ich auch! Wir trinken aus und schlendern über die Brücke hinüber auf die linke Salzachseite und befinden uns auch schon in der Getreidegasse, das Herz der Salzburger Altstadt.

 

Salzburgs älteste Gasse
Unzählige Geschäfte reihen sich aneinander, vor den Geschäften die viel gerühmten Zunftschilder. Wunderbar. Nach unzähligen Shops und gefühlten 60.000 Touristen bewegen wir uns dann in Richtung Dom. Am Domplatz angekommen sind wir erst einmal beeindruckt von der stoischen Ruhe, die der Dom ausstrahlt. Da uns die Barocke Kathedrale von Außen schon so fasziniert, wollen wir sehen, ob sie uns auch hinter den heiligen Gemäuern beeindrucken kann. Bis auf die überschaubare Menge an Touristen ist es sehr ruhig darin. Wir lassen Seitenschiffe, Kanzel und Altar auf uns wirken, kehren einen Moment in uns und bewegen uns wieder raus. Sicherlich eine der schönsten und imposantesten Kirchen, die wir je gesehen haben. Gleich um’s Eck dann die Festung Hohen Salzburg, die meine geschichtshungrige Begleitung immer schon einmal besuchen wollte. Na gut, hinauf auf den Festungsberg. Für 8,- Euro begutachten wir dann Festungsmauern, Gemächer und Folterkammer. Ich nutze die wunderbare Aussicht über die ganze Altstadt und erspähe etwas ganz anderes. „Inside of & Outside of Itself“ steht in großen Lettern an der Wand des am Mönchsberg thronenden Gebäude geschrieben. Ich informiere mich, was dies denn sei und erfahre, dass dies das Museum der Moderne ist. Toll, da will ICH hin.

 

Das Ding mit Jonathan Meese
Runter den Berg, vorbei an einem von Salzburg’s nettesten und ältesten Cafés, dem Café Tomaselli, vorbei an Festspielhaus und Pferdeschwemme -ein für Pferde begehbarer Brunnen, in denen sie zur Zeit der Fürsterzbischöfe getränkt und gewaschen wurden. Nun stehen wir direkt vorm Mönchsberg. Wie kommen wir nun aber rauf? Da wir ja bereits zur Festung gelaufen sind, entscheiden wir uns diesamal für den Aufzug. Oben angekommen fährt uns ein kalter Schauer den Rücken hinab, als wir feststellen, dass gerade eine Jonathan Meese Sonderausstellung im Haus gastiert. Wir, als –um es gelinde auszudrücken, nicht unbedingt große JM Fans, beschließen trotzdem einzutreten. Wir bezahlen 8,- Euro und geben uns zwei Stunden zeitgenössischer Kunst hin. Deutlich kunstbeflissener und auch deutlich hungriger als vor ein paar Stunden noch, beschließen wir, wieder in die Stadt hinunter zu fahren um dort ein Restaurant aufzusuchen.

 

Von Frühling und Winter
Die Rupertistub’n, direkt am Fuße des Mönchsbergs’, drängt sich uns nahezu auf, als wir die Türe des Mönchsbergaufzug verlassen. Drinnen platzgenommen fühlen wir uns in Salzburger Rustikalität schon recht wohl. Die Karten aufgeschlagen haben wir auch schon entschieden. Ein Backhendlsalat und ein Cordon Bleu soll es sein. Näher wollen wir darauf aber gar nicht eingehen, das wäre eine andere Geschichte. Mit vollem Magen schlendern wir in Richtung Salzach und beobachten die am Salzachufer sonnebadenden Menschen und gleichzeitig die schneebedeckten Berge. Wir sehnen uns nach dem, was wir heuer kaum hatten, einen strengen Winter. Den Gedanken noch gar nicht fertiggesponnen, sagen wir Ade zu Salzburg, Eva & Adele und sitzen auch schon im Zug nach Obertauern, da soll es nämlich anscheinend noch Schnee geben. Im Zug buchen wir eine Bleibe bei e-domizil und freuen uns riesig auf unsere erste Schneeballschlacht seit einem Jahr!

 

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