Wien – Grätzltipps – 22. Donaustadt

Gebäude DC Tower (c) STADTBEKANNT
Gebäude DC Tower (c) STADTBEKANNT

Rund um den DC-Tower

13. September 2016 • 22. Donaustadt, Grätzltipps6 Kommentare zu Rund um den DC-Tower

Das höchste Gebäude Österreichs

Die Donau City: Für die einen ist sie vielleicht eine Ansammlung unansehnlicher Bürobauten, für andere hingegen Ausdruck moderner Architektur und Entwicklung. Seinen derzeitigen Höhepunkt – im wahrsten Sinne des Wortes – fand der Stadtteil im 22. Wiener Gemeindebezirk in der Fertigstellung des DC-Towers 2013.

Mit seinen stattlichen 250 Metern Höhe und 60 Stockwerken übertrumpft er den 202 Meter hohen Millennium Tower und machte ihm damit den Status als höchstes Gebäude Wiens abspenstig. Wir haben uns den Höhenflieger genauer angeschaut.

 

Froschperspektive

DC Tower (c) STADTBEKANNT

DC Tower (c) STADTBEKANNT

Bereits aus der Froschperspektive betrachtet, ist der von Dominique Perrault entworfene DC Tower ein beeindruckendes Bauwerk. Direkt davorstehend, muss der Kopf unangenehm verbogen werden, um das Gebäude in seiner vollen Höhe betrachten zu können. Doch der senkrechte Blick zahlt sich aus: Die schwarzglasige, stufig-versetzte Fassadenstruktur ist ein absoluter Blickfang. Neben den Büros beherbergt der Tower auch öffentliche Bereiche wie Fitnessstudio, Skybar, Restaurant und Aussichtsplattform. Und zu Letzterer wollen wir hin.

 

Höhenflug

Ausblick Wien (c) STADTBEKANNT

Ausblick Wien (c) STADTBEKANNT

Dazu muss zuerst ein Ticket gelöst werden. Die etwas saftigen 9,50 Euro werden mit Schüler- oder Studentenausweis auf verträgliche 6,50 Euro reduziert – das ist den Ausblick, der einen erwartet, wert. Abgeholt wird man von einem Hochgeschwindigkeitslift, der einen in ca. 30 Sekunden an 54 Stockwerken vorbei, nach oben bringt – beinahe katapultiert. Gähnend und schluckend, um die zugefallenen Ohren wieder frei zu kriegen, wird dann noch in einen zweiten Lift umgestiegen, um die letzten 4 Stockwerke zu bewältigen. Dann ist es auch schon geschafft und es eröffnet sich den Weitgereisten eine völlig neue Perspektive auf Wien. Hier lässt es sich gemütlich ein wenig Zeit totschlagen. Bequeme Bänke bieten Sitzgelegenheiten, dank derer man den gezahlten Eintrittspreis ein wenig ausreizen kann.

DC Tower Lounge (c) STADTBEKANNT

DC Tower Lounge (c) STADTBEKANNT

Cocktails in luftiger Höhe

Geboten wird einem ein Rundblick auf Wien, der nur im südlichen Bereich von der 57 Bar etwas begrenzt wird. Sie gehört zum Hotel Meliá Vienna, kann aber auch von Nicht-Hotelgästen besucht werden – Tipp: Reservieren ist von Vorteil, wenn man sich einen Platz auf der Außenterrasse sichern will. Hier können kreative Cocktails im modernen Schwarz-Weiß-Ambiente genossen werden. Der Ausblick auf die nächtlich erleuchtete Stadt liefert den dazugehörigen Augenschmaus.

Tische DC Tower (c) STADTBEKANNT

Tische DC Tower (c) STADTBEKANNT

STADTBEKANNT meint

Die einen finden ihn unansehnlich, die anderen sehen in ihm ein Kunstwerk. Eines ist aber sicher: Mit dem DC Tower 1 in der Donau City hat die Skyline Wiens einen markanten Wolkenkratzer mehr. Das höchste Gebäude Österreichs ist nicht nur von unten betrachtet beeindruckend, sondern bietet auch die Möglichkeit, Wien aus einer völlig anderen Perspektive zu betrachten. Auf der Aussichtsterrasse, die sich in luftiger Höhe auf 207 Metern befindet, lässt es sich entspannt verweilen. Abends gibt es außerdem die Möglichkeit, den Blick aufs nächtliche Wien in der 57 Bar zu genießen.

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6 Antworten auf Rund um den DC-Tower – Verstecken

  1. Marquis sagt:

    10 Euro nur um überhaupt hinauf zu dürfen ist eine Frechheit die ihres Gleichen sucht. Nicht mal wenn man von dort oben die Alpen sehen würde, wäre es das wert!

  2. Patrik sagt:

    Die Lobhudelhei für das Hotel Meliá ist absolut unangebracht. Wenn man in die Bar will dann kommt eine überhebliche Dame und macht einem darauf aufmerksam das die eigene Kleidung (Jeanshose und schwarzer Pullover und dunkle Schuhe) leider nicht gehoben genug sei um in die erlauchte Etage empor zu steigen.
    Es herrsche hier ein „Dresscode“. Die doofe Nuss hat im leben mal das Wort Dresscode aufgeschnappt und setzt in in dieser Situation vollkommen deplaziert ein.
    Anscheinend kann sich das Hotel Meliá nicht mal geschultes Personal leisten. Dafür haben sie dort aber die Nase aber niemlich weit oben.
    Einmal und nie wieder. So kann man auch Kunden los werden.

    • Eva sagt:

      na patrik bist du jetzt deinenf rust losgeworden? jetzt weiß du warum solche typen wie du unterwünscht sind im hotel… erspare uns deine geistigen blähungen in zukunft.

    • Ramba Zamba General sagt:

      Ja Patrik, genau das war ja der Sinn der Sache…dich loszuwerden! Jeans sind total out!

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