Wien – Wienerisch

Wiener Kulinarik - Maria Antonisa Graff
Wiener Kulinarik - Maria Antonisa Graff

Prost Mahlzeit und wohl bekomm’s!

29. März 2016 • Wienerisch

Wie Wien isst, frisst und säuft

Wien säuft gerne, Wien isst gerne. Um das zu begreifen, muss man lediglich einen Blick auf den Körperbau vieler gstandener Wiener oder in die zahlreichen Gaststuben, -gärten, Beisln und Heurigen werfen, wo Schnitzl, Bradl („Braten”), Knedl („Knödel”) und Co. der hungrigen Gäste harren. 

Manche mögen’s lieber süß – auch für diesen Fall hat Wien mehr als genug zu bieten. Cafés und Konditoreien en masse verwöhnen allerorts ihre Kundschaft und sorgen für die notwendige Versorgung des Wieners mit Zucker und Fett.

Aber nicht nur in Lokalen wird gern gegessen, auch auf der Straße lebt die Esskultur: So ist das klassische Würstelstand-Menü mit den Bestandteilen Hüüsn, Eitrige, Gschissener und Bugl („Hülse” = Bierdose, „Eitrige” = Käsekrainer, eine beliebte mit Käse gefüllte Wurst, „Geschissener” = Patzen Senf, „Buckel” = Endstück vom Brot, Scherzel) schon beinahe Kult.

Und wenn wir schon beim Würstelstand sind …

 

Na, du klans Wiaschtl, fia di gibt’s sicha kane Extrawiaschtln!
Nein, du kleines Würstchen, für deine Wenigkeit gibt es keine Sonderbehandlung!

I bin do net auf da Nudlsuppm dahergschwommen!
Ich bin doch kein Vollidiot!

Wos er daherredt, is ois a Schmarrn!
Was er da spricht, ist alles gequirtler Mist!

 

Praktischer Guide

Schimpfen kann man lernen. Wer in Wien wohnt, muss das sogar gewissermaßen tun, um den Alltag unter lauter Deppaten zu bewältigen. Aus diesem Grunde entstand dieser Guide, der einem jenes Wissen vermittelt, das man zum Überleben einfach braucht. Ob universelle Schimpfwörter, kulinarische Schmähungen oder richtig derbe Flüche – all das ist in dem STADTBEKANNT-Guide Schimpfen wie ein echter Wiener enthalten und wartet nur darauf, entdeckt zu werden.

 

Cover Schimpfen wie ein echter Wiener

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