Kultur – Musik

Karlsplatz (c) stadtbekannt.at
Karlsplatz (c) stadtbekannt.at

Pop (oder so), Baby…

28. Mai 2010 • Musik

Kaum hat das sound:frame Festival den Karlsplatz verlassen, steht schon das nächste musikalische Highlight am Programm. Vom 6. Bis 9. Mai geht nämlich das erste Mal das kostenlose Popfest Wien über die Bühne.

Was uns dort erwartet?
Großes heimisches Popkino.
Ganze 38 Bands werden verschiedenste Orte rund um den Karlsplatz, wie etwa das Wien Museum (jetzt: Popmuseum), die Kunsthalle (mit Popfest Sessions) oder den Prechtlsaal in der TU (nunmehr der Pop-Campus), beschallen. Zudem wird eine „Seebühne“ direkt am Karlsplatz errichtet, auf der 10 Acts live zu erleben sein werden.

Zusammengestellt wurde das Programm von FM4 Guru Robert Rotifer, der es folgendermaßen beschreibt:
„Ich bin sehr glücklich. Das von manchen wegen meiner persönlichen musikalischen Sozialisation erwartete Gitarrenband-, Indie- oder Singer/Songwriter-Festival ist es ebenso wenig geworden wie eine Einkaufsliste aller großen Namen. In seinem Ablauf ist das Programm, wie schon mit einem Blick auf den Eröffnungsabend offensichtlich wird, eine Mischung aus mutwilligem Stilbruch und spannenden Übergängen von einer Welt in die andere.“

Ein bisschen Indie-lastig liest sich das Line-up dann aber doch…
Auf der Seebühne eröffnet am Donnerstag, den 6.5. um 19 Uhr Singer-Songwriterin Clara Luzia. Direkt danach steigt die, mittlerweile stadtbekannte, Electropop Band Bunny Lake in den Ring.

Der 7.5. startet mit A Life, A Song, A Cigarette, weiter geht’s mit Tanz Baby! und um 22 Uhr setzt sich Dorian Concept ans Keyboard um mit elektronischen Klängen zu beeindrucken.

Weiter geht’s am 8.5. mit dem Nino aus Wien, der Laokoongruppe und Florian Horwath.

Am 9.5., dem letzten Tag des Wiener Popfests, präsentieren zuerst Garish ihr neues Album, danach feiert die Ernst Molden Band mit Ehrengast Willi Resetarits den Abschluss des Festivals.

Zwischendrin und rundherum gibt’s weitere Konzerte in den anderen Festival-Locations, Workshops und Diskussionen. Auch verschiedene Labels werden merchandise-mäßig vertreten sein.

Da Rotifer die Bands nicht als Haupt- und Nebenacts präsentiert sehen will, gibt es keine zeitlichen Überschneidungen. Interessierte können sich also bequem alle Programmpunkte zu Gemüte führen.

Beim ersten Wiener Popfest vorbeizuschauen, zahlt sich – nicht nur wegen des kostenlosen Vergnügens – aus, denn, so Robert Rotifer, „nach diesem unglaublich umfangreichen Programm wird dieses Festival ein neues Bild von der Wiener Popmusik hinterlassen haben. Auch bzw. vor allem in den Ohren derer, die sich noch nie in die Szenelokale von Flex bis Fluc vorgewagt haben. Deswegen heißt es ja auch nicht Wien Alternativ, oder Komm Kuscheln in der Nische, sondern schlicht und einfach, aber völlig zurecht Popfest Wien.“

Na dann, lassen wir uns überraschen. Das detaillierte Programm findet ihr hier

Bildrechte: karlsplatz.org

, , , , , , , , , ,

Weitere Artikel

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

« »