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Graffiti Herz (c) stadtbekannt.at
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Partnervermittlung Lopatka AG

18. September 2015 • Skurriles

Partnersuche für Mandatare mit Niveau

Da der ausgefuchste Reinhold Lopatka ja auch Geschäftsmann ist, will er seine Talente nicht brach liegen lassen, sondern eine neue Firma gründen.

Nachdem der ÖVP-Obmann sein Geschick in der Partnervermittlung im Hohen Haus unter Beweis gestellt hat und quer durch die Sitzreihen einkaufen ging, will er seine Leidenschaft in einem Nebenjob ausleben. Er gründet jetzt für die Parlamentsmitglieder eine Dating-Agentur, bei der sich unentschlossene Mandatare melden können um dann mit dem Klub zu flirten, der ihnen am nächsten steht. Die Lopatka-Parlaments-Parterschaft Agentur soll nächste Woche ihre Website starten – wir waren beim Beta Test dabei.

 

Wie funktioniert die Seite?

Ähnlich wie bei einer „normalen“ Online-Dating Seite meldet man sich als Parlamentarier einfach mit einem Spitznamen an und füllt ein paar einfache Fragen aus. „Haben sie bereits überlegt, zur ÖVP zu kommen?“ „Wieviel Geld müsste man für ihre Integrität auf den Tisch legen?“ „Hätten sie lieber ein oranges oder ein grünes Twinni?“ – klassische Dating Fragen. Nachdem man sein Profil erstellt hat, seine Freunde gefunden hat und einige Fotos hochgeladen hat, kann es losgehen. Dann bekommt man auch schon die ersten Vorschläge, wo man am besten dazu passen würde.

Am Such-Algorithmus muss aber noch gefeilt werden – aus unerfindlichen Gründen wird man immer der mit der ÖVP verbunden. Auf die Frage, ob das denn so korrekt sei, antwortete ein grinsender Lopatka mit: „Naja die Volkspartei steht halt politisch in der Mitte – da fallen viele rein“.

 

Die bisherigen Testimonials

Katrin Nachbaur, die in den Medien als Vormund von Frank Stronach bekannt wurde, hat bereits von Parlaments-Partner Gebrauch gemacht und ist prompt zur Volkspartei gewechselt. Sie war von den Vermittler-Fähigkeiten Reinhold Lopatkas begeistert und kann jedem aus dem sinkenden Stronach-Schiff raten, es zu versuchen.

Auch Georg Vetter und Marcus Franz, beides ehemalige Stronach-Jünger, die jetzt bei der Volkspartei ihren Platz gefunden haben, berichten nur Positives. Marcus Franz, der mit seinen originellen Wünschen, die Hinterteile von Frauen testen zu wollen auf sich aufmerksam machte, freut es vor allem, dass es bei der Partnervermittlung weniger um die Werte geht, sondern darum, wo man am besten hinpasst.

 

Unser Fazit

Mit dem Erfolg, den Reinhold Lopatka mit seiner bisherigen Arbeit in der Partnervermittlung hatte, traut man ihm durchaus zu, auch mit diesem Konzept Erfolg zu haben. Das Gute für die Volkspartei ist vor allem, dass man sich in Zukunft keine Sorgen mehr um die Wählerschaft machen muss. Wenn es hart auf hart kommt, dann holt man sich halt einfach ein paar neue Abgeordnete über die Parlaments-Partner Plattform, ein paar neue – Mandatare mit Niveau eben.

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