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Computer (c) Mehofer stadtbekannt.at
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Mit dem Onlineshop international erfolgreich sein

27. Juni 2014 • Leben

Betreibern von Onlineshops kommt früher oder später oft der Gedanke, warum sie sich mit dem Verkauf ihrer Produkte auf die österreichischen Kunden beschränken sollen. Das Einzugsgebiet zu erweitern und die Waren international anzubieten, scheint eine verlockende Möglichkeit, um das Einkommen zu steigern. Bei der Internationalisierung sind allerdings einige Punkte zu beachten.

 

Hürden geschickt umgehen

1. Es gibt einige Stolpersteine, die dazu führen, dass ein potentieller Kunde schnell wieder den Shop verlässt. Unseriös wirkt es beispielsweise, wenn die Texte nicht richtig übersetzt sind. Auf die landesspezifischen, kulturellen oder sprachlichen Unterschiede ist dabei Rücksicht zu nehmen, die mit einer Übersetzungssoftware oder Kenntnissen aus der Schulzeit nicht zu erkennen sind. Auch wenn es mit Ausgaben verbunden ist, lohnt es sich, einen professionellen Anbieter wie das Übersetzungsbüro zistranslations.com damit zu beauftragen.

 

2. Aufgrund von zahlreichen Berichten sind Verbraucher heutzutage misstrauisch und überprüfen, welchem Händler sie ihr Geld überlassen. Wichtig ist ihnen häufig, dass sie einen Ansprechpartner in ihrem Land haben, den sie telefonisch erreichen können. Gütesiegel für Onlineshops schaffen zusätzliches Vertrauen; auf dem europäischen Markt ist das Siegel Trusted Shops sehr bekannt, das mehr als 100 Einzelkriterien überprüft.

 

3. Wenn Sie bereits im Ausland bestellt haben, wissen Sie sicherlich, dass die Versandkosten teilweise sehr hoch ausfallen. Es ist für den Shopbesucher sehr ärgerlich, wenn er sich seinen Warenkorb füllt und erst im letzten Schritt erfährt, dass die Kosten hoch ausfallen und dann vom Kauf abspringt. Es ist angebracht, einen Link zu den Versandmöglichkeiten gut sichtbar auf der Startseite anzubringen, sodass der Nutzer sich sofort einen Überblick verschaffen kann.

 

4. Notwendig ist natürlich ebenso, dass der User in seinem Land auf den richtigen Shop in der entsprechenden Landessprache und Währung geleitet wird. Um dies zu realisieren, gibt es heutzutage Software, die die IP erkennt und den Kunden daraufhin in den passenden Shop leitet. Allerdings passieren dabei gelegentlich Fehler, weswegen es leicht möglich sein muss, manuelle Änderungen mit einem Klick vorzunehmen. Muss der User erst lange suchen, bis er seine Währung eingestellt hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er abspringt und bei der Konkurrenz bestellt.

 

Nachfrage muss vorhanden sein

Bietet ihr in eurem Onlineshop Produkte an, die nicht nur für eine kleine lokale Zielgruppe interessant sind, kann eine Expansion sich lohnen. Besonders für Nischenprodukte kann es sich rentieren, Ausgaben in die Umsetzung der Internationalisierung zu tätigen. Eine Marktanalyse ist aber immer sinnvoll. Es gilt dabei herauszufinden, ob für eure Waren eine Nachfrage im entsprechenden Land vorhanden ist. Der Bedarf alleine reicht nicht aus – die Interessenten müssen bereit sein, Geld auszugeben.

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